Aus Amstettner Bahnhofsareal wird "Quartier A"

ÖBB-Projektleiter Günther Sterlike mit Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner vor der Remise.
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  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

STADT AMSTETTEN. Es soll ein Vorzeigeprojekt werden, was die ÖBB derzeit rund um den Bahnhof in Amstetten planen. Auf nicht mehr für den Bahnbetrieb benötigten Flächen, immerhin rund 100.000 m², soll laut ÖBB ein "Immobilienprojekt mit Pioniercharakter" entstehen.

Arbeit, Wohnen, Gesundheit

Auf dem künftigen "Quartier A" werden etwa Arbeitsräume, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen und auch neue Wohnformen geplant.
"Das Quartier A wird alle Bereiche des Lebens abdecken. Arbeiten, Wohnen, Bildung, Gastronomie, Gesundheits- und Freizeitangebote werden zu einem dynamischen Ganzen", erklärt Projektleiter Günther Sterlike von den ÖBB.

Remise als Herzstück

Unter dem Slogan "Was hier entsteht, muss erst erfunden werden", wird die bislang als Eventlocation bekannte Remise künftig Herzstück des Areals werden, das von der ÖBB Immobilienmanagement GmbH entwickelt wird.
Aufgrund der Lage zwischen Linz und Wien sei der Standort Amstetten für ein derartiges Projekt ideal, erklärt Sterlike.

Der Plan zur Umsetzung

Am 18. Juni soll das Konzept präsentiert werden. Im Jänner 2020 wird mit den Bauarbeiten begonnen werden. 2021 soll die Baustelle Remise fertig sein, die 2023 gemeinsam mit dem Landesklinikum Mauer Ausstellungsort der Landesausstellung sein könnte. Eine diesbezügliche Bewerbung wurde bereits abgegeben.

Warum eigentlich Quartier A

Doch warum eigentlich der Name "Quartier A"? Quartier A steht einerseits für "Questions and Answers". Es soll ein Raum sein, in denen Zukunftsfragen "transformiert" werden sollen, erklärt Projektleiter Günther Sterlike. Es soll aber auch "Güteklasse A" bedeuten und soll somit den Qualitätsanspruch widerspiegeln.

Quartier A steht allerdings nicht für Amstetten, sondern für "Austria" und soll künftig österreichweit an anderen Standorten "ausgerollt" werden – heißt es von den Projektverantwortlichen. – Man hat sich in Amstetten auf alle Fälle viel vorgenommen.

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