Meiller schafft 160 Arbeitsplätze in Oed

Spatenstich: Helmut Miernicki, Michaela Hinterholzer, Franz Xaver Meiller, Petra Bohuslav und Florian Meyer.
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  • Spatenstich: Helmut Miernicki, Michaela Hinterholzer, Franz Xaver Meiller, Petra Bohuslav und Florian Meyer.
  • Foto: Martin Hoermandinger
  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

160 Arbeitsplätze entstehen in Oed. Der Kipper-Hersteller investiert rund 22 Millionen Euro.

OED. "Wir investieren 22 Millionen Euro und gehen davon aus, dass der Standort mittelfristig auf 150 bis 160 Mitarbeiter wachsen wird“, erklärt Unternehmens-Miteigentümer Franz Xaver Meiller beim Spatenstich für das Großprojekt.

Der neue Standort

Auf dem knapp sechs Hektar großen Grundstück, direkt an der Autobahnauffahrt, entstehen ein Büro- sowie ein Produktionsgebäude mit drei Hallenschiffen und über 12.000 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche.
"Vom neuen Standort erwarten wir uns Flexibilisierung durch rasche Durchlaufzeiten bei der Produktion und Vermeidung von Engpässen, Arbeitsplätze, die den Mitarbeitern Freude machen und bei Arbeits- und Umweltschutz den neuesten Standards entsprechen", so Franz Xaver Meiller, "sowie eine Stärkung der Marke Meiller und der Kundenbindung durch kürzere Lieferzeiten, höhere Liefertreue und höhere Qualität."

1.500 Kipper jährlich gebaut

In Österreich werden in den beiden Meiller-Werken in Waidhofen sowie in Asten jährlich rund 1.500 Kipper gebaut. Der Umsatz der österreichischen Meiller-Tochter beläuft sich auf circa 33 Millionen Euro jährlich, Tendenz steigend.

Doch die Kapazitäten stoßen an beiden Standorten an ihre Grenzen, und auch die logistischen Herausforderungen, die die beiden rund 65 Kilometer entfernten Werke mit sich bringen, sind groß.

Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung und dem Ziel eines nachhaltigen Wachstums ist eine Erweiterung der Produktion notwendig. Daher entschied die Geschäftsführung, die beiden bisherigen Werke aufzulösen und die gesamte Produktion an einem Standort zu konzentrieren.

Aus für Waidhofen und Asten

Die 85 Mitarbeiter aus Waidhofen sowie alle 35 Mitarbeiter aus Asten sollen in Oed einen neuen Arbeitsplatz finden. „Oed ist für die Mitarbeiter aus dem Ybbstal und dem Mühlviertel gut erreichbar. Wir hoffen, dass die gesamte Belegschaft diesen wichtigen und richtigen Schritt mit uns gehen wird", erläuterte Meiller-Österreich-Geschäftsführer Herbert Haselsberger.

Vertrauen in Standort

„Das Mostviertel hat sich in den letzten Jahren zu einer boomenden Wirtschaftsregion entwickelt und das neue Bauprojekt ist ein weiterer Meilenstein auf diesem erfolgreichen Weg", sagt Bürgermeisterin Michaela Hinterholzer, die sich über zusätzliche Einnahmen durch die Kommunalsteuer freuen darf. "Ich hoffe, dass sich viele Nachahmer finden werden, die die Vorteile des Wirtschaftsstandorts Mostviertel für sich nutzen wollen“, so Hinterholzer.

„Wenn ein Global-Player wie Meiller ein derart umfassendes Investment tätigt und dabei seine Kapazitäten in Niederösterreich konzentriert, ist das ein Vertrauensbeweis für den Wirtschaftsstandort Niederösterreich", so Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav beim Spatenstich.

Spatenstich: Helmut Miernicki, Michaela Hinterholzer, Franz Xaver Meiller, Petra Bohuslav und Florian Meyer.

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