12.02.2018, 09:07 Uhr

Rekordergebnis für die Pölz-Halle in Amstetten

Nach Hair 2017 wartet 2018 das Musical "Rock of Ages" in der Johann-Pölz-Halle: Johann Kropfreiter (l.) mit dem Musical-Team.

Knapp 50.000 Besucher pilgerten 2017 zu den Veranstaltungen in die Johann-Pölz-Halle.

STADT AMSTETTEN. Das Kulturjahr 2017 bescherte den Amstettner Veranstaltungsbetrieben (AVB) ein Rekordergebnis. Zu den insgesamt 96 Theater- und Kabarettvorstellungen sowie Konzerten pilgerten 49.392 Besucher in die Johann-Pölz-Halle (bzw. einmal in die Eishalle).

Forderndes Jahr in Amstetten

„Wir blicken auf ein Jahr zurück, das unser Team veranstaltungstechnisch einigermaßen gefordert hat, uns jedoch viele wunderbare Momente und künstlerische Erfolge, wenn ich beispielsweise an Hair denke, beschert hat“, so AVB-Geschäftsführer Johann Kropfreiter. Aufgrund des großes Zuschauerinteresses an Hair konnten beim Musicalsommer acht Zusatzvorstellungen gefüllt werden.

"Hohe Zufriedenheit"

Aber auch die anderen Veranstaltungen waren durchwegs gut besucht. 42 der 96 Vorstellungen stehen mit über 600 Besuchern zu Buche. Nur fünf haben weniger als 100 Besucher erreicht.
"515 im Schnitt je Vorstellung lassen vermuten, dass es eine hohe Zufriedenheit seitens des Publikums geben muss. Anders ist diese Zahl nicht zu interpretieren", so Kropfreiter.

Die künftigen Pläne

Auch künftig soll die Programmplanung nicht nur der "Quote" untergeordnet werden, berichtet Kropfreiter. Nischenprogramm und Neues, etwa aus dem Bereich Jazz, sollen so auch ihren Platz finden.
Zudem wird der Verpflichtung namhafter Kabarettisten, die nur in größeren Häusern auftreten, in Zukunft vermehrt Bedeutung eingeräumt, so der Geschäftsführer. "Man kann unserem Publikum auch Programme abseits des Mainstreams zutrauen“, ist Kropfreiter überzeugt.

Herausforderungen 2018

Abseits des alltäglichen Kultur- und Veranstaltungsbetriebes wird es auch politisch ein herausforderndes Jahr für die Amstettner Veranstaltungsbetriebe.
So hagelte es im vergangenen Herbst Kritik in Form eines Rechnungshofberichts. Genannt wurden dabei etwa die Zuweisungen der Stadtgemeinde – von 2011 bis 2015 immerhin 13,32 Millionen Euro.
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