20.08.2013, 00:00 Uhr

Über Problempferde und wie sie von Menschen dazu gemacht werden

"Ein Pferd ist kein Sportgerät, sondern ein Partner", betont Pferdekenner Michael Nachförg. (Foto: privat)
RAVELSBACH. "Ein Pferdeflüsterer ist ein Mensch, der das Pferd lesen kann. Das können heutzutage die wenigsten", konstatiert Michael Nachfög. Der Weinviertler arbeitet seit Jahrzehnten mit solchen Tieren, die andere als "Problempferde" abstempeln und austauschen. Ob er das könne, ein Pferd lesen? "Ich denke schon", ist sich Nachfög seiner Qualitäten bewusst. "Sicher, es gibt immer solche, die sich als Show verkaufen. Mir geht es in erster Linie darum, dass das Pferd gesund wird." Ein "echter" Pferdeflüsterer benötigt Kenntnisse in der Tieranatomie, in der klassischen Reitkunst und in Sattel- und Zaumzeugkunde ebenso wie in Sachen Hufbeschlag. Hauptproblem, mit dem Reitern und Reiterinnen zu Nachförg kommen, ist die Unrittigkeit ihres Tieres. Das liege oft am falschen Equipment und am falschen Training: "Es gibt kaum mehr gute Sattler und Hufschmiede", klagt Nachförg.


Weiterlesen: Ein "Mädchensport", der keiner ist
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.