22.09.2014, 14:18 Uhr

69 Millionen Euro für Landesklinikum Mauer

Johann Heuras, Michaela Hinterholzer, Ingrid Leuteritz und Karl Wilfing halten die Pläne in ihren Händen. (Foto: Doris Schwarz-König)

Vom Bettenhaus bis zur Forensik: Das Klinikum in Mauer wird erneuert und ausgebaut.

MAUER. 2015 startet das Landesklinikum Mauer mit der "Bauphase 1". Zweieinhalb Jahre sind bis zur Fertigstellung eingeplant, erklärt Regionalmanager Andreas Krauter. Derzeit müssten noch die behördlichen Verfahren und die Ausschreibungsphase abgewickelt werden.

Neue Häuser für Klinikum

Geplant ist eine ringförmige Erweiterungszone um die bestehende Anlage. Dabei entstehen neue ein- und zweigeschoßige, teils unterkellerte Häuser. Besonderes Augenmerk wird auf die Einbindung und Zugänglichkeit der Parkanlage gelegt, heißt es seitens der Verantwortlichen.
Die Drogenentzugsstation wurde in einer "vorgezogenen Errichtungsphase" bereits realisiert und in Betrieb genommen.

69 Millionen für Mauer

"Insgesamt investieren wir seitens des Landes Niederöster-reich rund 69 Millionen Euro in den Neubau eines multifunktionellen Bettenhauses, der Forensik und der Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie sowie in die erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen", erklärt Landesrat Karl Wilfing bei der Präsentation der Pläne.

Das Landesklinikum

Das von 1898 bis 1902 als Landesheil‐ und Pflegeanstalt für Geisteskranke als Pavillionanlage im Jugendstil errichtete und von Kaiser Franz Joseph 1902 feierlich eingeweihte heutige Landesklinikum stellt mit seinem Ensemble ein besonderes Architekturbeispiel des frühen 20. Jahrhunderts dar. Entworfen und ausgeführt von Carlo von Boog, einem Mitarbeiter und Schüler Otto Wagners, steht es heute unter Denkmalschutz.

Bauen für die Zukunft

Die Neubauten seien notwendig, um eine "erstklassige medizinische Versorgung" und "eine flächendeckende Gesundheitsversorgung" im Landesklinikum "langfristig gewähren zu können“, so der Landesrat über die Baumaßnahmen.
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