12.06.2017, 12:07 Uhr

Caritas: Entwicklung im Mostviertel war "massiv"

Bereichsleiterin Karin Thallauer mit den beiden Regionalleitern Johannes Hofmarcher und Markus Lurger.

Mitarbeitersuche ist eine der größten Herausforderungen, so Markus Lurger

MOSTVIERTEL. "Mein Name ist Markus Lurger", sagt der neue Caritas-Regionalleiter, der mit 1. Juni offiziell seine neue Tätigkeit im Bereich "Betreuen und Pflegen zu Hause" in Angriff nimmt. "Was ich an der Caritas schätze, ist das Dasein für einander", so Lurger. Hier sei es "nicht nur ein abstraktes Wort, das man irgendwo auf einem Plakat liest". Das würden die Menschen, die betreut werden, auch spüren, ist er überzeugt. "Das ist immer seltener in der Arbeitswelt zu finden", sagt er.

Immer seltener zu finden sind auch Mitarbeiter. Die Suche nach geeignetem Personal ist eine der größten Herausforderungen, die auf den neuen Regionalleiter zukommen werden. Alleine im Mostviertel werden über ein Dutzend Mitarbeiter gesucht. Die Nachfrage an Betreuung zu Hause ist enorm.

So ist es kein Wunder, dass der Bereich "Betreuen und Pflegen zu Hause" im Mostviertel zu groß geworden ist für nur einen Regionalleiter, und es nun zu einer West-Ost-Teilung kam. Den Raum Amstetten übernimmt Markus Lurger, den Raum Melk und Scheibbs Johannes Hofmarcher. Seit 22 Jahren arbeitet dieser bei der Caritas und wird sich in naher Zukunft auch in die Pension verabschieden. "Wir hatten im Mostviertel rund 100 Mitarbeiter", erinnert sich Hofmarcher zurück. Heute sind es 400. Aus sechs Standorten wurden inzwischen 16. Die Entwicklung in den vergangenen Jahren sei "massiv" gewesen. Im letzten Jahr wurden allein im Mostviertel 310.000 Einsatzstunden geleistet.
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