06.10.2014, 09:58 Uhr

Der Herbst wird malerisch

Warten auf die Amstettner Kulturwochen: Regina Kromoser, Ulrike Königsberger-Ludwig und Elke Strauß.

Dass Kunst nicht immer "im Rahmen" sein muss, beweist die Kunstszene im Bezirk Amstetten.

Die Sonnenstrahlen werfen einen Schatten in eine Ackerfurche, lassen Steine unter Wasser in einem Bachbett in bunten Farben funkeln oder betonen sanft geschwungene Hügel, auf denen Birnenbäume wachsen.

Die Natur als Inspiration

"Die Inspiration kommt aus der Natur", erzählt Rosemarie König. "Es sind oft die kleinen Dinge, die man sonst nicht bemerkt", so die Künstlerin aus Haag, die seit ihrer Kindheit malt.
Von einem konkreten Moment inspiriert, verwandelt sie ihre Eindrücke in abstrakte Werke. Ihre "persönlichen Sichtweisen" formt sie dabei in ein Spiel von Farben um.

Blick hinter die Leinwand

Wenn am 18. und 19. Oktober die Tage der offenen Ateliers stattfinden, wird auch Rosemarie König ihre Türen öffnen und ihre Werke als Teil der regionalen Kunstszene zur Schau stellen, die sich in den vielseitigsten Formen präsentieren wird – von konkret bis abstrakt, von Werken aus Metall bis hin zu Aquarellen, von professionellen Arbeiten bis hin zu Hobbykünstlern.
Doch die Tage der offenen Ateliers bleiben nicht das einzige Highlight in einem malerischen Herbst.

Kunst auf und für die Region

"Wir haben in der Region hervorragende Künstler und überaus engagierte Kulturvereine", sagt Amstettens Vizebürgermeisterin Ulrike Königsberger-Ludwig in Hinblick auf die im November beginnenden Kulturwochen, die auch mit einigen Ausstellungen punkten können. "Kunst soll auch die Gesellschaft weiterentwickeln", meint Königsberger-Ludwig und betont die Wichtigkeit einer aktiven Kunstszene, auch in der Region. "Künstler haben das Privileg und auch die Aufgabe, Finger auf die Wunden der Zeit zu legen", so die Vizebürgermeisterin.
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