07.11.2016, 21:04 Uhr

Gemeinden stellen sich Zukunft

Die meistgenannten Themen (mehrere Antworten möglich): Wohnen (17 Nennungen), Kinderbetreuung (16), Infrastruktur (13). (Foto: Foto: Grafik BB)

Die Gemeinden haben ihre Herausforderungen der kommenden Jahre erkannt und sind bereit sie anzupacken.

BEZIRK. Demografische Veränderungen, Digitaliserung und die immer älter werdende Gesellschaft stellen auch die Gemeinden im Bezirk vor neue Herausforderungen. Die BEZIRKSBLÄTTER haben bei allen Bürgermeistern nachgehackt und gefragt: "Wo sehen Sie in Ihrer Gemeinde in den kommenden Jahren Handlungsbedarf?"

Die Top-Themen
Wohnen, Infrastruktur und öffentliche Kinderbetreuung sind die unangefochtenen Spitzenreiter, der am häufigsten genannten Schlagwörter der Gemeindevorsteher.
Das Thema Wohnen umfasst vor allem leistbares Wohnen, in Form von billigen Baugründen für junge Familien und Altersversorgung im Sinne von betreuten Wohnanlagen.
Die bisherige Infrastruktur zu erhalten, ist genauso wichtig, wie sie weiter auszubauen. Güterwege zu vernetzen, Straßen auszubauen und das Kanal- und Wasserniveau zu erhalten, sind nur einige Bereiche der Infrastrukur, wo gehandelt werden muss.
Für Manfred Schimpl, Bürgermeister in Haidershofen, gibt es Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen: "Ich sehe grundsätzlich ein steigendes Bedürfnis nach Ganztagsbetreuung ab einem Jahr." Fast die Hälfte der Bürgermeister-Kollegen sieht hier eine Notwendigkeit.

Mit der Zeit gehen
Natürlich spielt die internationale Digitalisierung eine Rolle für die Gemeinden. Bürgermeister Helmut Schagerl aus St. Georgen/Reith hat das erkannt: "Gerade im Bereich der Digitalisierung müssen wir am Damm bleiben." Der Ausbau des Breitband-Internetzuganges stehe an vorderster Stelle, um modernes Arbeiten zu gewährleisten.

Ortskernbelebung
"Die Entwicklung der Ortskerne und die damit einhergehende Belebung nach innen, ist mir ein großes Anliegen", sagt der Euratsfelder Bürgermeister Johann Weingartner. Die Belebung umfasst Nahversorgungsmärkte, Vereinshäuser und andere Angebote seitens der Gemeinden. Amstettens Bürgermeisterin Ursula Puchebner schließt sich an und will Stadtentwicklung nach innen und außen aktiv betreiben, den Wirtschaftsstandort Amstetten in den Fokus rücken und die Innenstadt beleben.

Gemeinschaft stärken
Karl Stegh sieht in seiner Gemeinde Behamberg noch andere Baustellen: "Der Zusammenhalt in der Gemeinde muss gestärkt werden, um den hervorkehrenden Egoismus der Leute zu unterbinden."
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