21.08.2016, 17:11 Uhr

Kinderpolizei zu Gast bei Äktsch’n rund um’s Spitzhiatl, dem Ferienprogramm in Hollenstein

Beim Hollensteiner Ferienprogramm konnten die Kinder ihr Lungenvolumen mit dem Alkohol-Vortester so richtig austesten.

Hollenstein/Ybbs.

Was hat ein Maribu mit Polizeiarbeit zu tun?

Diese und noch viele Fragen mehr wurden von Herrn GrInsp. Kwasnicka (Bezirksleitzentrale Amstetten) und Herrn GrInsp. Simetzberger (Waidhofen/Ybbs) am 12. August beim Ferienprogramm „Äktsch’n rund ums Spitzhiatl“ in Hollenstein an der Ybbs den 26 interessierten Kindern erklärt.
Die Aufgabe der Kinderpolizei ist es, die Jüngsten altersgerecht zu informieren sowie Verantwortung und Spaß unter einen Hut zu bringen.
Zuerst erzählten die beiden Polizisten, dass es seit 147 Jahren die Polizei in Österreich gibt und ca. 23.000 Polizisten auf 1000 Dienststellen ihren Dienst versehen. Weiteres informierten sie über das Tätigkeitsumfeld eines Polizeibeamten. Dies erstreckt sich von Alpin-, Verkehrs-, Brand- über Kriminaleinsätzen bis hin zur Verkehrserziehung. Auch die Erkennungsmerkmale der Uniform bzw. die „Ausrüstung“ am Körper, wie Pfefferspray, Pistole mit Reservemagazin, Taschenlampe, Gummihandschuhe, Funkgerät, sogar Kugelschreiber und Block durften nicht fehlen. Vom Probieren der „echten“ Handschellen waren die Kids sehr beeindruckt. Auch das Dienstfahrzeug mit seinen Ausrüstungsgegenständen wurde unter die Lupe genommen. Von der Radarpistole, Schusssichere Weste bis hin zum Alkohol Vortester probierten die Kids alles aus. Dabei erfuhren die Kinder auch, dass es auch Polizeibusse, -hubschrauber, -motorräder, -boote und sogar Polizeifahrräder gibt.
Betont haben die beiden Beamten, dass die Arbeit eines Polizisten nicht wie im Film oder in den Serien stattfindet und dass Waffen wirklich nur in Ausnahmesituationen verwendet werden.
Interessant war für die Kinder auch, dass die Notrufnummern auf Handys ohne SIM-Karte genauso funktionieren.
Zu guter Letzt stellte sich noch die Frage, wie man eine Spur sichert. Dies wurde praktisch beantwortet, indem die Kinder ihre eigenen Fingerabdrücke mit Maribufedern, Magnetstab und ungefärbten Eisenstaub darstellten.

Mehr Fotos unter www.dev-hollenstein.at
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