09.09.2014, 12:26 Uhr

Offener Bücherschrank: Freie Bücher für die Amstettner

Sylvia Wiesflecker, Ulrike Könisgsberger-Ludwig, Egon Brandl und Sebastian Schuller mit dem Offenen Bücherschrank. (Foto: Stadt)

Offener Bücherschrank: In Hausmening können sich nun alle Bücher gratis holen und lesen.

Seit Anfang September gibt es den offenen Bücherschrank vor der Ortsvorstehung Hausmening.
"Ziel ist es, dass Bücher die man selber nicht mehr liest in den Schrank gestellt werden und von jenen, die die Bücher lesen wollen mitgenommen werden", erläutert Vizebürgermeisterin Ulrike Königsberger-Ludwig das Projekt.

Kostenlose Bücher

Um die Bücher aus dem Warenverkehr zu nehmen, werden Pickerl in die Bücher geklebt, die darauf hinweisen, dass sie aus dem "Offenen Bücherschrank" entnommen wurden. So soll verhindert werden, dass die Bücher auf Flohmärkten oder an anderen Stellen verkauft werden, denn eine Idee des Bücherschrankes ist es, dass die Bücher verschenkt werden und kostenlos aus dem Bücherschrank entnommen werden können.

Holen und Bringen

„Jeder kann dort schmökern und sich sein gratis Buch holen aber natürlich auch Bücher bringen, die man selber nicht mehr liest, andere aber brauchen könnten“, freut sich Ulrike Königsberger-Ludwig über den ersten Offenen Bücherschrank in Amstetten.
Ab sofort finden die BewohnerInnen ihren Lesestoff also direkt vor der Ortsvorstehung, wobei es Ortsvorsteher Egon Brandl beim Offenen Bücherschrank auch um die soziale Komponente geht „hier können sich die Menschen treffen und sich austauschen“.

Tauschbörse soll entstehen

Gemeinderat Sebastian Schuller freut sich, dass die Idee innerhalb kürzester Zeit mit vorhandenen Schränken umgesetzt werden konnte. „Auch hier zeigt sich, dass mit Steuermitteln in der Stadtgemeinde sehr schonend umgegangen wird“, so Schuler.
Die Erstbestückung des offenen Bücherschrankes erfolgte durch die Bücherei. In Zukunft sollte aber eine "Tauschbörse" entstehen die durch ein reges Nehmen und Geben geprägt ist. Befürchtungen, dass sich das Geben und Nehmen nicht die Waage halten könnten, hat Büchereileiterin Sylvia Wiesflecker nicht und hofft, dass sich die Schranktür in Zukunft recht oft öffnet.
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