31.10.2016, 10:26 Uhr

Pop Up Gallery: Eine Galerie zum "Reinhüpfen" in Amstetten

"Pop up-Galleristen": Susanna Schober, Kurt Bachner, Andreas Peham und Evi Leuchtgelb sind am Hauptplatz zu sehen. (Foto: H. Steinacher)

Betrachten, erleben und begegnen: Mit der "pop up gallery" sollen Amstettner ins Staunen versetzt werden.

BEZIRK AMSTETTEN. "Wie baut man eine Brücke zur zeitgenössischen Kunst?", fragt die Amstettner Kulturvermittlerin Helga Steinacher.
Etwa indem Künstler ungewöhnliche, einsehbare und zugängliche Räume bespielen und so auf ihr Schaffen aufmerksam machen. Indem Hemmschwellen zur Auseinandersetzung mit Kunst überwunden werden. Oder indem einfach Möglichkeiten zur einfachen Teilhabe und -nahme geschaffen werden.

Wege zur Kunst verkürzen

In der "pop up gallery", die am Hauptplatz 3 in Amstetten (ehemalige Zoohandlung) bei den Amstettner Kulturwochen aufpoppt, wird versucht, diese drei Ansätze umzusetzen. Die Kunstinitiative Amstetten (KIAM) will mit den Künstlern Kurt Bachner, Evi Leuchtgelb, Andreas Peham, Herbert Petermandl und Susanna Schober so Kunst erlebbar machen.

Ins Staunen versetzen

"Zugänge zur zeitgenössischen Kunst zu schaffen, sei oft eine ,Schallmauer', die nicht leicht zu durchbrechen ist", so Helga Steinacher von der Kunstinitiative. Dabei stecke in jedem Kreativität, könne sich jeder mit dem Thema beschäftigen. Man müsse nur neugierig machen und versuchen, die Menschen ins Staunen zu versetzen. Doch damit das gelingt, müsse man die Leute erst erreichen.

Es ist ein Experiment

"Es ist ein Pilotprojekt, ein Experiment, das, wenn es gelingt, wiederholt werden soll", erzählt Helga Steinacher von der Kunstinitiative über "Wunsch und Ziel".
Es ist keine Verkaufsausstellung, betont Steinacher, es ist ein Begegnungsraum, wo Kunst gemacht wird, wo man selbst aktiv werden oder sich einfach umsehen kann. Man könne einfach "reinhüpfen" auch mit dem "Einkaufssackerl", so die Kulturvermittlerin über ein unbeschwertes Kennenlernen. Aber auch Kritik sei natürlich zulässig.


Die "pop up gallery" soll einen unkomplizierten und freien Zugang zur zeitgenössischen Kunst ermöglichen. Diese Form der Ausstellung bespielt über einen kurzen Zeitraum leerstehende Räume. Am Donnerstag, 10. November, von 19 bis 21 Uhr, am Freitag, 11. November, von 17 bis 20 Uhr und am Samstag, 12. November, von 10 bis 13 Uhr ist die Ausstellung am Hauptplatz 3 in Amstetten geöffnet. Zur zeitgenössischen Kunst gibt es auch Musik. So wird am Samstag etwa der Gitarrist Marcell Schweiger zu hören sein.
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