13.05.2016, 17:36 Uhr

"Steig ein Amstetten": Das Rennen "Öffis gegen Auto"

Am Start: Das Zugteam war um 13 Minuten schneller am Ziel als das Autoteam. (Foto: Wiesauer)

Zwei Teams starten zur Stoßzeit parallel mit Pkw und Öffi und fahren von Amstetten ins Palais NÖ nach Wien.

BEZIRK. Im Land NÖ gibt es aktuell 1.622 Kilometer Schienennetzlänge. Die Züge legen pro Jahr rund 24,5 Millionen Kilometer zurück. Auch das öffentliche Bus-angebot kommt auf 23,1 Millionen Fahrplankilometer. Dem gegenüber stehen 13.580 Kilometer an Landesstraßen. Doch wie ist man tatsächlich schneller und vor allem stressfreier unterwegs? Wir haben den Test gemacht.

Um 6:28 Uhr ging es beim Parkhaus im Graben in Amstetten los. Während sich das Zugteam zum Bahnsteig aufmachte – Abfahrt des Intercitys um 6:34 Uhr – fuhr das Autoteam über Amstetten Ost nach Wien. Zuvor musste allerdings noch ein freier Parkplatz gefunden werden.

Während das BEZIRKSBLÄTTER-Team der Zeit geschuldet auf Ebene 6 fündig wurde, fehlt später Ankommenden oft dieses Erfolgserlebnis. "Wenn ich mit dem Auto zum Parkhaus fahre, dann muss ich schon früher kommen, damit ich noch einen Platz finde, um 9 Uhr traue ich mich nicht mehr", erzählt ein Pendler von versäumten Zügen. Nach einer Fahrt im vollen Zug zum Hauptbahnhof und einer volleren U1 und U3 war das Zugteam 13 Minuten schneller als das Autoteam. Dieses kam zügig voran und hatte zwischen Auhof und Gürtel eine zähflüssige Verkehrsphase.

Dennoch: Ungewöhnlich schnelles Vorankommen im Wiener Frühverkehr. Ein ziemlich stressfreier Trip, doch wer pendelt weiß: Es kann auch anders sein.

Zur Sache: 132 km legte das Autoteam nach Wien zurück. Kosten bei 6,9 l/100 km (Diesel am Fahrtag 1,004 €/l): 9,14 Euro (18,28/Tag) – zusätzlich Parkgebühren.
Jahreskarte (Amstetten–Wien, inkl. Kernzone 100, Einmalzahler): 2.074 Euro – bei 260 Werktagen: 7,98 Euro/Tag. Die schnellste Fahrtroute in der VOR-Region findet die AnachB-App.

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Hier geht es zum zweiten Teil.
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