19.01.2018, 11:33 Uhr

EMIL – Elektromobilität im ländlichen Raum!

EMIL in Euratsfeld - ein außerordentliches Beispiel für Mobilität im ländlichen Raum finden Markus Knöbl, Reinhard Bauer, Matthias Gstettenhofer, LAbg. Anton Kasser, Gf. GR Regina Zahler, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf
Nachhaltige Mobilität für erfolgreichen Klimaschutz

„Die Elektromobilität liefert einen Beitrag zur CO2- und Energiereduktion und ist Impulsgeber für ein neues Mobilitätsverhalten,“ stellt LAbg. Bgm. Anton Kasser mit Blick auf die NÖ Elektromobilitätsstrategie fest. Rund 50.000 Elektroautos sollen bis 2020 im Land unterwegs sein. Das Mostviertel gilt es dafür vorbildlich aufzustellen, was mit einer Reihe an Maßnahmen bereits in Angriff genommen wird.
EMIL – Es braucht kein Zweitauto
„Ohne Auto geht’s am Land halt nicht“ - dass dies nicht zwingend so ist, beweist das Projekt EMIL in Euratsfeld. Der Verein EMIL stellt die Erreichbarkeit von Versorgungs- und Dienstleistungseinrichtungen innerhalb der Gemeinde sicher indem es ein E-Auto gemeinschaftlich nutzt. Positiver Nebeneffekt: der Individualverkehr verringert sich und die Straßensicherheit steigt.
Unterschätzen darf man auch die soziale Komponente nicht, die sich für die Gemeindebürger durch EMIL ergeben, Ziel ist es die umweltfreundliche Mobilität zu fördern und auch ‚auf dem Land‘ eine Versorgungssicherheit zu haben. Aktuell umfasst der Verein EMIL 140 Mitglieder, davon sind rund 30 als ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer im Einsatz. Mit der Auslastung ist man seit dem Start im September 2017 sehr zufrieden.

Fakten zu EMIL
• Start: 4. September 2017
• Verein mit 142 Mitglieder, nicht gewinnorientiert
• derzeit ca. 30 als Fahrer/-innen aktiv
• Fahrer tragen ihren „Dienst“ selbstständig online ein, Dienstdauer: 3 oder 3 ½ h
• Betriebszeiten: MO-SA von 7:30 bis 21:00 Uhr
• Fahrbuchungen sind unter 0650 5404670 möglich, keine lange Vorlaufzeit nötig
• Beförderung: „von Tür zu Tür“ im Umkreis von 15 min.
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