28.11.2017, 13:32 Uhr

Gegen Gewalt an Frauen

(v.l.n.r.): Nationalratsabgeordnete Vizebürgermeisterin Ulrike Königsberger-Ludwig, Gemeinderätin Elisabeth Asanger, BA, Mag.a. Julia Wiesner, Renate Höld, SPÖ Frauenvorsitzende Amstetten Stadt, Gemeinderätin Regina Öllinger, Gemeinderätin Silvia Übelbacher mit Tochter Lina, Katharina Puchebner, Brigitta Scherzenlehner, Bürgermeisterin Ursule Puchebner und Bezirksfrauenvorsitzende Gemeinderätin Birgit Wallner.

Von 25. November bis 10. Dezember finden die 16 Tage gegen Gewalt an Frauen statt. Die SPÖ Frauen Amstetten haben zu diesem Anlass am Samstag vor der SPÖ Regionalgeschäftsstelle Amstetten die Fahne gehisst.

Die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ umfassen den Zeitraum vom 25. November, dem internationalen Gedenktag für alle Frauen und Mädchen, die Opfer von Gewalt wurden – und den 10. Dezember, den internationalen Tag der Menschenrechte. Dieser Aktionszeitraum wird weltweit genutzt, um das Ausmaß und die verschiedenen Ausprägungen von Gewalt gegen Frauen zu thematisieren und Bewusstsein dafür zu schaffen, dass Gewalt gegen Frauen und Mädchen als fundamentale Menschenrechtsverletzung zu sehen ist - die nachhaltige Folgen für die Betroffenen selbst, aber auch für die gesamte Gesellschaft hat.

Betroffenen Frauen Mut machen
„Oft leiden Frauen jahrelang unter der physischen und psychischen Gewalt, ehe sie Hilfe suchen", weiß Nationalratsabgeordnete und stellvertretende Landesfrauenvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig. "Wir wollen Frauen Mut machen und bestärken, sich nicht mit-schuldig zu fühlen an der Gewalt die ihnen angetan wird und sie dazu ermutigen, Hilfe in Anspruch zu nehmen!“

Zeichen setzen
Mit der Fahnenaktion am 25. November, bei der die Fahne "Frei leben ohne Gewalt" beim SPÖ Regionalbüro gehisst wurde, wollen die SPÖ Frauen demnach ein öffentliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen und darauf hinweisen, dass Gewalt in der Familie kein leichtes Vergehen ist und raus muss aus der Privatheit.

Frauenhelpline als erste Anlaufstelle

Ebenso wichtig ist es darauf hinzuweisen, dass es Anlaufstellen gibt, die kontaktiert werden können und Gesetze geschaffen wurden, um Opfer zu schützen. "Alleine im Bezirk Amstetten wurden im Jahr 2016 62 Betretungsverbote verhängt, Niederösterreichweit beträgt die Zahl 1.402", verweist Frauenvorsitzende Gemeinderätin Regina Öllinger auf die aktuellen Zahlen und zugleich auf die Frauenhelpline als erste Anlaufstelle. "Betroffene Frauen sollten sich nicht scheuen, diese Helpline unter 0800 222 555 zu kontaktieren."

Unterstützung für Frauenhaus selbstverständlich
„Es ist schwer zu fassen, dass Gewalt an Frauen nach wie vor so präsent ist“, zeigt sich auch Bürgermeisterin Ursula Puchebner betroffen „Für uns ist es daher eine Selbstverständlichkeit, das Frauenhaus Amstetten zu unterstützen, denn es gibt den betroffenen Frauen Schutz und hilft ihnen in ein gewaltfreies Leben."
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