29.09.2014, 10:28 Uhr

Sozialminister Hundstorfer bei Transjob

Bild (SPÖ Amstetten): Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig, Sozialminister Rudolf Hundstorfer und Bgmin Mag.a. Kerstin Suchan-Mayr
Amstetten: Transjob |

Vergangenen Donnerstag besuchte Sozialminister Rudolf Hundstofer den neuen Standort von Transjob und betonte, wie wichtig diese Initiative vor allem für das Mostviertel ist.

Werner Pitzl, Geschäftsführer des Vereins „Transjob“ lud zur Besichtigung des neuen Standortes in der Anzengruberstraße. Die ehemalige Berufsschule wurde seit Mitte Februar hauptsächlich aus Eigenleistung umgebaut, um ein erweitertes Angebot für bestimmte Zielgruppen wie z.B. ältere Menschen oder langzeitarbeitslose Menschen zu schaffen. Damit wurden auch die Weichen für ein Pilotprojekt gestellt, das sogenannte „Stufenmodell zur Integration“, welches Menschen, denen der Einstieg in den Arbeitsmarkt besonders schwer fällt, optimal auf ihrem Weg zum Job begleitet. Mit der Erstberatung und betreutem Arbeiten in den Betrieben, der aktiven Mitarbeit bei „Transjob“ als Transitmitarbeiter und der letztendlichen Überlassung an die Firmen selber, gelingt die stufenweise Integration in den Arbeitsmarkt. „Besonders hervorheben möchte ich die Klein- und Mittelbetriebe der Region, die immer ein offenes Ohr für uns haben und als Partnerbetriebe zu Verfügung stehen“, so Pitzl. An die 340 Teilnehmer konnten und können so seit Projektstart bereits betreut werden.

Sozialminister Rudolf Hundstorfer bedankte sich bei Werner Pitzl für sein Engagement und drückte seine Wertschätzung gegenüber dem Verein aus. Besonders wichtig seien die vielfältigen Angebote bei „Transjob“, um die Menschen möglichst individuell zu begleiten sowie die Ausbildungsplätze für Lehrlinge um den jungen Menschen Perspektiven zu geben, betonte Minister Hundstorfer.

Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig hob vor allem die hohe Integrationsquote zwischen 40 und 65 % hervor und gratulierte den Verantwortlichen zur tollen Entwicklung des Beschäftigungsprojektes: „Seit dem Projektstart 1997 hat sich der Verein von einem Beschäftigungsprojekt mit Transitarbeitsplätzen in den Bereichen Metall und Büro zu einem Sozialökonoischen Betrieb mit einer Lehrwerkstätte mit weiteren vier Bereichen wie Koch, Tischler, Maler und Maurer entwickelt. Wie man mit dem Stufenmodell sieht, wird immer weiter überlegt, wie man die Menschen auf dem Weg in die Arbeitswelt bestmöglich unterstützen kann.“

MBA Harald Vetter, Leiter der Geschäftsstelle des AMS Amstetten betonte, dass die Arbeitslosenquote im Bezirk mit 5,6% vergleichsweise niedrig sei, stellte aber auch klar, dass Projekte wie „Transjob“ wichtige Partner bei der Verhinderung von Langzeitarbeitslosigkeit sind.
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