17.07.2017, 10:50 Uhr

Wallseer ist der "Socialman"

(Foto: fotokerschi.at)

Nach elf Stunden: Christian Bruckner holt beim Socialman-Extremtriathlon den Sieg.

WALLSEE. "Nach einer kurzen Nacht läutete pünktlich um 3:10 Uhr der Wecker", berichtet Christian Bruckner. "Um 5 Uhr ging es endlich los", erzählt er von fünf Kilometer und einer Stunde 18 Minuten schwimmen im Grundlsee, bevor er sich auf sein Rad schwang.

"Die ersten 80 Kilometer rollte das Rad sensationell und so konnte ich bereits kurz nach Bad Goisern den Führenden überholen", so der Extremsportler.
"Auch über die Postalm mit rund 800 Höhenmetern war mir noch zum Scherzen zumute", sagt Bruckner. "Doch dann kam der erste richtige Einbruch. Das Rennen stand für mich auf der Kippe", erzählt er. Zu allem Überfluss kam kurz vor Mühlbach am Hochkönig aber auch noch eine Reifenpanne dazu.

Nach 185 Kilometern und 3.100 Höhenmetern ging es zum Laufen. "Mit einem schnellen Wechsel konnte ich die Führung wieder übernehmen", so der 37-Jährige.
Die Strecke führte auf das Hochtor am Großglockner auf knapp 2.600 Meter Seehöhe. Nach einem Lauf "wie von der Tarantel gestochen" (25 Kilometer mit 1.800 Höhenmeter in 3:14 Stunden) erreichte Bruckner schließlich mit 22 Minuten Vorsprung auf seinen ersten Verfolger das Ziel.

Somit endete die "Mission Socialman" nach elf Stunden und 15 Minuten "und der Erkenntnis, selten zuvor solche Emotionen und so ein tolles Rennen erlebt zu haben und das Ganze zum Wohle benachteiligter Kinder", erklärt der siegreiche Christian Bruckner über den Extremtriathlon zugunsten benachteiligter Kinder sowie junger Paraathleten.
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