Leserbrief zur Gemeinderatswahl in Bad Vöslau
Verkehr im Zentrum, das ungelöste Problem

35 Jahre Liste Flammer wurde mit einer professionellen Präsentation im Kammgarn-Areal gefeiert. Vorgestellt wurde die Zentrumsgestaltung / Begegnungszone als „Vision“ der Liste. Die Idee ist aber von den „Grünen“. Die Begegnungszone soll zum Flanieren und Verweilen einladen, aber wer verweilt gerne im Lärm und Abgas von ca.16.000 KFZ. Es gibt keine Ampeln und Schutzwege, d.h. der Fußgeher kann im gesamten Bereich bei fließendem Verkehr die Straße überqueren! Diese Zone ist auch ein Schulweg, damit ist ein hohes Risiko für die Schulkinder bei 16.000 Autos ,durch die Autos die Straße zu queren gegeben. Betroffen sind auch ältere und behinderte Menschen. Unfälle sind vorprogrammiert!!!
Herr BM Prinz verweist immer darauf, dass Vöslau geografisch in einer verkehrstechnisch schwierigen Lage ist, da eine Bundesstraße durch das Zentrum führt. Es ist aber seine Schuld, da er die vom Land NÖ bewilligte Verkehrs-Gesamtlösung mit Verlegung der B212 aus der Stadt verhindert hat! Wie ernst die Liste Flammer die Zentrumsgestaltung nimmt, zeigt das beim Tremlhof die einmalige Chance ein Parkhaus zu integrieren nicht genutzt wurde – Wohnungen waren wichtiger! Ein Parkdeck im Denkmal geschützten Schlosspark ist keine gute Alternative, vor allem bei Schlechtwetter. Ohne gute Infrastruktur wird es sich jeder Geschäftsmann überlegen zu investieren.
Eine weitere Vision der Liste ist ein Konzertsaal um viele Millionen für die Musikschule. Wozu hat Bad Vöslau einen Kursalon? Der jährliche Verlust der Schule beträgt €440.000 und wird mit einem Konzertsaal wesentlich höher sein. Wie viele von den 580 Schülern sind aus Vöslau, werden die anderen Schüler großzügig gesponsert? Ein weiteres Beispiel im Umgang mit Steuergeld ist das Altstoffsammelzentrum. Ursprünglich veranschlagte Kosten €600.000, tatsächlich wurden es 1,3 Millionen nur um den Restmüll in Container zu werfen. Oder das Thema „Kaffee Thermal“ über das ausführlich in den Medien berichtet wurde. Fakt ist. dass für die Liegenschaft über 1 Million mehr bezahlt werden musste als der Besitzer ursprünglich verlangte. Verantwortlich dafür ist, dass die Experten (anm. d. Liste) die Entwicklung vollkommen falsch eingeschätzt haben. Für dieses Unvermögen müssen wir Steuerzahler aufkommen! Ist das ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld?
Resümee zu 35 Jahre Liste Flammer: Für die Stadtentwicklung, Gestaltung und Geschäftswelt ist eine gute Infrastruktur unerlässlich. Die wichtigste Komponente ist der Verkehr. In 35 Jahren hat es die Liste Flammer nicht geschafft eine vernünftige Lösung zu realisieren. Das Verkehrsthema wäre schon Vergangenheit, hätte Herr BM Prinz die 1998 vom Land NÖ bewilligte Gesamtlösung nicht verhindert!!!

BI Wiener Neustädterstraße
Josef Zottl
Franz Witasek

Anmerkung der Redaktion:
Wir verstehen uns auch als Forum für Meinungsäußerungen und veröffentlichen gerne Leserbriefe aller Art, soferne sie unseren ethischen Richtlinien entsprechen. Das heißt: Wir veröffentlichen keine sexistischen, rassistischen oder sonstwie hetzerischen und beleidigenden Inhalte. Mit der Meinung der Redaktion müssen sich die Inhalte jedoch nicht decken. Aussendungen von Parteien werden als solche kenntlich gemacht.
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Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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