Der Platz auf der Straße wird knapp

Autobahnabfahrt Leobersdorf
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BEZIRK BADEN. Unlängst auf der Weinstraße zwischen Bad Vöslau und Baden. Die Weinstraße ist schmal, mir begegnet ein flotter SUV. Er rammt den Außenspiegel meines kleinen Mazda 2. Zum Glück ist nichts passiert – aber es zeigt sich: Die Autos werden größer, der Platz auf der Straße wird enger. Das zeigt sich auch gleich in der Isabellestraße: Beide Straßenseiten sind mit (nicht kleinen) Autos zugeparkt, der Gegenverkehr von zwei normalen Autos ist nicht mehr flüssig möglich.

Die Stauzonen

Nebenstraßen werden eng, auf den Hauptrouten hingegen staut es. Berüchtigt sind die Stadt-Durchfahrten von Bad Vöslau (alles steht, wenn ein Unfall auf der Autobahn ist), der Autobahnzubringer in Tribuswinkel, die B17 im Traiskirchner Zentrum oder der Kreisverkehr bei der Autobahnabfahrt Leobersdorf (mit oft kilometerlangem Rückstau in alle Richtungen)
Auch die B210 im Helenental ist „mühsam“ zu befahren: Trotz Lkw-Fahrverbot sind hier nach wie vor viele Milchtanker der NÖM unterwegs, aber auch Sport-radler und Motorradfahrer. Man braucht – vor allem am Wochenende, wenn viel los ist – Geduld. Überholen ist zumeist ein Risiko, die Unfallgefahr hoch.
Ebenso machte ein markiertes Linksabbiegeverbot auf der Dammgasse Richtung Bad Vöslau kürzlich tragisch von sich reden. Ein Autolenker missachtete das Abbiegeverbot, um schneller ins alte Parkhaus zu gelangen. Dabei übersah er einen 8-jährigen Buben, der aufgrund des Unfalls verstarb. Die Stadtgemeinde kündigte eine Überarbeitung der Stelle an. Rund um die Parkhäuser staut es zu Stoßzeiten regelmäßig.

Viel Arbeit an Radwegen

Aber auch für Fußgänger und Radfahrer ist an vielen Stellen Verbesserungsbedarf. Die Stadt Baden wird demnächst aktiv in der scharfen Linkskurve in der Grabengasse (Schumits). Hier soll die Anhebung des Mehrzweckstreifens um 5 bis 10 cm in Zukunft verhindern, dass Autofahrer die Kurve "schneiden" und damit Radfahrer gefährden. Im Arthur Schnitzlerpark im Bahnhof wird das Fuß- und Gehweg-Wirrwarr entschärft und die "Rumpelpisten" werden neu asphaltiert. Ebenso wird der entlang der Südbahn verlaufende Radweg, eine Hauptverkehrsroute in der Innenstadt, um 1,5 Meter verbreitert und der Kreuzungsbereich adaptiert." Die Stadtführung erhofft sich davon mehr Sicherheit.
Freizeitradler, die von Gainfarn nach Schwarzensee fahren wollen, sollten in der Kurve vor Großau (Abzweigung Schwarzensee) gut aufpassen: Hier sind Autos oft schneller da als man glaubt. Absteigen und abwarten, bis kein Auto in Sicht ist, ist hier die derzeit sicherste Lösung. Eine Risikostelle ohne gesicherten Übergang ist es allemal.
Die Verkehrsbehörden haben also genug zu tun, um kleinere und größere Gefahrenstellen zu beseitigen. Die Kernfrage der Zukunft bleibt aber: Wohin mit all den Autos?

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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