Die Hitze brachte Retter ins Schwitzen

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BEZIRK BADEN (lorenz). Die Blutgefäße erweitern sich, das Blut fließt in die Peripherie, der Blutdruck sinkt und schon kann es passieren – man wird ohnmächtig oder bekommt sogar einen Kreislaufkollaps. Kein Wunder, bei der Hitze. Franz Stippl, Leiter des ASBÖ Traiskirchen, bemerkt: „Wir haben mehr Einsätze bei Kreislaufkollapsen, Jung und Alt sind betroffen“. Die Vizepräsidentin des Roten Kreuzes, Elfriede Wilfinger, warnt: „Auch kurzzeitige Aufenthalte in stehenden Fahrzeugen können für Kleinkinder, ältere oder kranke Menschen gefährlich werden.“ Pressesprecherin Sonja Kellner: „Ein Dank sei an unsere hauptberuflichen und freiwilligen Rotkreuz-Kollegen, die - auch wenn sie dabei schwitzen - gewohnt qualitätvoll arbeiten.“
„Bei Hitze haben wir im Landesklinikum Baden-Mödling allgemein mehr Patienten, aber ein besonders starker Anstieg war dabei diesmal nicht zu spüren“, sagt Prim. Univ. Doz. Dr. Johann Pidlich. „Allgemein raten wir dazu, während extremer Hitze (mittags bzw. nachmittags) nicht ins Freie zu gehen oder in den Schatten“, so der Arzt. Genug trinken sei natürlich ebenso wichtig.

Auch Autos streiken
Auch im Autoverkehr macht Hitze Probleme. Der ARBÖ verzeichnet mehr Einsätze, die auf Konzentrationsmangel der Fahrer zurückzuführen sind. Reifen müssen getauscht werden, weil Lenker gegen die Randsteine fahren, Zündschlüssel werden im Wagen vergessen etc. Hochsaison auch beim ÖAMTC: Er verzeichnete im Juli 840 Einsätze, um 40 mehr als im Juli 2016. Und man staune: „Wenn es längere Zeit über 30 Grad hat, ist eine Autobatterie genauso belastet wie im Winter bei Minusgraden", erklärt Benjamin Kress vom ÖAMTC Baden.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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