Badeunfälle
Drei Minuten bis zum Tod

Noch ist es zu kalt zum Schwimmen. Bis man endlich wieder in den Pool kann, sollte er sicher abgedeckt sein.
  • Noch ist es zu kalt zum Schwimmen. Bis man endlich wieder in den Pool kann, sollte er sicher abgedeckt sein.
  • Foto: Wessin
  • hochgeladen von Maria Ecker

BEZIRK BADEN (mec). Die Badesaison steht kurz bevor und bald zieht es Groß und Klein wieder ans kühle Nass. Besonders für Eltern kleiner Kinder heißt es in der Nähe von Wasser besonders aufmerksam zu sein. Für Kleinkinder stellt nicht nur tiefes Wasser eine Gefahr dar. Sie dürfen in der Nähe von Gartenteichen, Biotopen, Regentonnen und selbst Planschbecken nicht unbeaufsichtigt gelassen werden. Kinder können schon in 20 cm tiefem Wasser ertrinken. Beim plötzlichen Eintauchen in das kalte Wasser kann die Atmung blockieren und zum Ersticken führen. Auch haben Kinder einen schweren Kopf und eine ungeübte Muskulatur und gehen dadurch leichter unter. Schon drei Minuten genügen, um das Badevergnügen tödlich enden zu lassen.

Experte empfiehlt Abdeckung

Die Firma Wessin Erlebnisgarten in Ebreichsdorf ist Spezialist für Poolbau. Chef Wolfgang Wessin hat viele Familien mit Kindern als Kunden. Ihnen empfiehlt er unbedingt eine Poolabdeckung, die es in den unterschiedlichsten Bauformen gibt. Hier zu sparen kann fatal enden. Trotzden sind laut Kuratorium für Verkehrssicherheit 47 Prozent der privaten Wasserflächen nicht kindersicher.

Eltern haben keine Pause

Auch Markus Pechhacher, Einsatzleiter beim Roten Kreuz Baden, warnt: "Selbst am Planschbecken sollten Kleinkinder nicht unbeaufsichtigt gelassen werden." Er legt Eltern einen Erste-Hilfe-Kurs ans Herz. Es gibt beim Roten Kreuz spezielle Kurse, die auf Notfälle bei Säuglingen und Kleinkindern eingehen. Hier wird auch auf Maßnahmen zur Unfallvermeidung eingegangen.

Früh schwimmen lernen

Den Eltern im Bezirk liegt viel daran, dass ihre Kinder früh schwimmen lernen. "Ich lasse mein kleines Kind nicht unbeaufsichtigt, wenn der Pool befüllt ist und ich habe ihr immer eindringlich erklärt, dass sie nicht alleine zum Pool darf. Gleiches gilt für öffentliche Schwimmbäder", erzählt Heidi Pesta: "Meine Tochter ist jetzt fünf und konnte voriges Jahr schon soweit ohne Schwimmhilfe schwimmen, dass ich mir sicher sein kann, dass sie nicht wie ein Stein untergeht, wenn sie ins Wasser fallen würde."

Autor:

Maria Ecker aus Baden

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