Ein Ehrenamt für den Wein

Julia Herzog mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
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BEZIRKSBLÄTTER: Wie wird frau Weinkönigin? Warst du überrascht?
JULIA HERZOG: Ja, die Überraschung war groß. Die anderen Mädls waren so wie ich sehr motiviert und alle vom Fach. Wie ich es geworden bin? Wenn man einige Voraussetzungen erfüllt, kann man sich schriftlich für dieses Amt bewerben. Danach hat es bei den zehn Bewerberinnen eine Vorwahl gegeben. Bei der finalen Wahl haben wir vor einer ca. 25-köpfigen Jury unter dem Vorsitz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und anderen Politikern und Weinfachleuten eine Rede gehalten. Anschließend ist unser Fachwissen bei einem Interview mit Birgit Perl unter Beweis gestellt worden.

Welche Rolle spielt die "Schönheit" und welche Fähigkeiten muss eine Weinkönigin haben?
Vermessen worden bin ich nicht – „Miss-Wahl“ ist es keine. Viel mehr kommt es auf die fachliche Kompetenz, dem passenden Auftritt und die Verbundenheit und Begeisterung zum Wein an.

Ist Weinkönigin zu sein ein gut bezahlter Fulltimejob? Wie schaut der Terminkalender aus?
Fulltimejob ja – gutbezahlt nein. In der „Hauptsaison“ kann es angeblich recht stressig werden. Im November ist man bei den vielen Weintaufen fast täglich als Weinkönigin im Einsatz. Gut bezahlt trifft nicht zu, da ich es ehrenamtlich mache und nur einen Spesenersatz erhalte.

Was macht die Weinkönigin, wenn sie nicht am Thron sitzt?
Sie kümmert sich um den Wein. Ich arbeite im elterlichen Betrieb in Bad Vöslau/Gainfarn mit. Ich bin sportbegeistert und laufe gerne – habe heuer vor der Weinköniginnen-Wahl meinen ersten Marathon bewältigt – vielleicht ist das das Geheimrezept.

Wieviele Dirndln hat die Landesweinkönigin?
Ich schätze mich glücklich, dass ich zwei Schwestern mit ähnlicher Kleidergröße habe. Zurzeit schaut mein Kasten noch mager aus.

Welche Lieder, die den Wein besingen, kennst du und könntest du mitsingen?
Beim Wein trinken bin ich definitiv besser als beim Singen!

Warum ist es eine Ehre, Weinkönigin sein zu dürfen?
Es freut mich sehr, die Begeisterung zum niederösterreichischen Wein teilen zu dürfen, eine Menge Leute kennen zu lernen und durch das Land reisen zu dürfen. Nächstes Jahr werde ich übrigens zusätzlich als Österreichische Weinkönigin im Einsatz sein. Eine besondere Ehre ist es mir auch, den Titel „niederösterreichische Weinkönigin“ endlich in die Thermenregion holen zu dürfen.

(Die Fragen stellte: Gabriela Stockmann)

Julia Herzog mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner

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