Ein neues Konzept fürs Vöslauer Zentrum

Hier könnte der Kreisverkehr kommen
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BAD VÖSLAU. Es kommt Bewegung in die kurstädtische Verkehrspolitik. "Wir Grünen haben erreicht, dass Dr. Frey von der TU Wien, ein anerkannter Verkehrsexperte, endlich beauftragt wurde, ein Konzept zur Verkehrsberuhigung im Zentrum zu entwickeln", freut sich Stadträtin Eva Mückstein.
Das Konzept ist nun fertig - in der Gemeinderatssitzung am 14. Dezember wurde darüber berichtet. Die Verkehrsberuhigung soll demnach mit einer Innenstadtentwicklung einhergehen, die auf dem schon lange vorliegenden Scheuvens-Konzept basiert. Vom Kurzentrum bis zum Schlossplatz soll eine Begegnungszone nach dem so genannten Berner Modell (niveaugleiche Mittelstreifen als Querungshilfe und Verkehrsfläche für Fußgänger und Radfahrer) vor Die beiden Ampeln am Schlossplatz und bei der Bahnstraße werden durch Kreisverkehre ersetzt. Die Begegnungszone - mit einem 20 km/h-Tempolimit - reicht dem Konzept zufolge auch noch ein Stück in die Bahnstraße hinein. Ebenso soll die Kurve beim "Pferd" als Eingang in die Begegnungszone gestaltet werden. Für die durchfahrenden Autos ergibt sich nach dem Konzept kein Zeitverlust, weil ein steter langsamer Verkehrsfluss erzeugt werden soll. Eine Detailplanung unter Einbeziehung einer Arbeitsgruppe soll bis Mitte 2018 fertig sein.
Dringend bearbeitet werden müssen noch die Parkplatzfrage und der Ausbau von Öffis und anderen alternativen Mobilitätsmöglichkeiten.
Augenscheinlichste Veränderung wird neben den beiden neuen Kreisverkehren der Wegfall der Parkflächen an der Seitenstraße zur Bahnstraße sein. Dies ist notwendig, um eine ansprechende genügend breite Verkehrsfläche zu gewinnen.

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