Ein Paradies für Bäume: der Schlosspark Bad Vöslau

Schirmföhre
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BAD VÖSLAU. Der Vöslauer Schlosspark ist mit seinen 60.000 Quadratmetern (8,5 Fußballfelder) ein grünes Juwel im Herzen der Stadt. Seitens der Gemeinde wird gerade an einer Broschüre zu den vielen Baumraritäten und Skulpturen gearbeitet. Auch die einstigen Schlossbesitzer, die Familie Fries und die Entwicklung des Rathauses werden darin thematisiert. Zudem wird es zwei Informationstafeln an beiden Haupteingängen des Schlossparks geben. Jeder botanisch herausragende Baum sowie jede Skulptur erhalten eine in den Boden eingelassene Granitplatte mit Angaben zum Künstler etc. Außerdem ist ein interaktiver Selfie Point in Form eines Bilderrahmens geplant. Im Schlosspark gibt es ca. 400 Bäume (45 Baumarten), besondere Exemplare werden mit Beschriftungen ausgestattet und laden zum Entdecken ein. Darunter sind neben der bekannten Riesenplatane (Am 24. August findet hier heuer wieder der Event "Musik unter Bäumen" statt) etwa eine Rotbuche, ein Tulpenbaum, ein Blauglockenbaum, ein Mammutbaum oder ein Judasbaum. Für die Pflege des Schlossparks wurde die Gemeinde Bad Vöslau kürzlich mit der Auszeichnung "Goldener Igel" belohnt.

Zur Sache:

Der Schlosspark Bad Vöslau als Herzstück der Stadtgemeinde umfasst eine Fläche von 60.000m². Das sind rund 8.5 Fußballfelder. Bis zur Errichtung der Südbahn (ca. 1840) maß er mit 100.000m² fast das Doppelte. Im Schlosspark befinden sich ca. 400 Bäume – davon über 45 Baumarten. Zum Vergleich: Im gesamten Stadtgebiet gibt es ca. 4.000 Bäume im öffentlichen Baumbestand. Besondere Bäume entlang der Gehwege im Schlosspark werden mit Beschriftungen ausgestattet und laden zum Entdecken ein.

Besondere Baumraritäten zB

• Riesenplatane (Platanus acerifolia)
• Hybridpappel (Populus x canadensis)
• Rotbuche (Fagus sylvatica purpurea)
• Tulpenbaum (Liriodendron tulipifera)
• Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa)
• Geweihbaum (Gymnocladus dioicus)
• Mammutbaum (Sequoiadendron giganteum)
• Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides)
• Flügelnuss (Pterocarya fraxinifolia)
• Judasbaum (Cercis siliquastrum)
• Ulme (Ulmus)
• Schirmföhren (Pinus nigra)
• Trompetenbaum (Catalpa bignonioides)

Vielfältige Fauna

Neben der täglichen Pflege durch die Stadtgemeinde finden auch jährliche Baumkontrolle statt. Oft wird mit Kronensicherungen oder -reduktionen gearbeitet, um einen Baum möglichst lange erhalten zu können. Die Fauna dankt’s: Es gibt Bäume, in denen Falken, Fledermäuse, Käuzchen und sogar Buntspechte und Dohlen nisten.

Ökologische Pflege

Auf Grund der durchgängig ökologischen Pflege wurde dem Schlosspark schon mehrfach die Auszeichnung Goldener Igel verliehen. Dies bedeutet, dass im Schlosspark weder Pestizide, noch chemisch-synthetische Düngemittel oder Torf verwendet werden. Immer wichtiger wird auch die richtige Pflanzenwahl wegen der Klimaerwärmung, sowohl bei Baumpflanzungen, als auch beim Wechsel von Sommerblumen zu mehrjährigen Stauden.

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