Einsatz-Boom durch neues Notruf-System

TRAISKIRCHEN (lorenz). „Wir können jetzt noch mehr für unsere Patienten machen“, ist Fritz Knotzer, Obmann des Arbeitersameriterbundes-Traiskirchen-Trumau, begeistert. Und der Traiskirchner Altbürgermeister weiter: „Durch das neue System mit der übergeordneten Leitstelle ‚Notruf 144 Niederösterreich‘ sind wir noch schneller am Einsatzort“.

Drei Minuten bis zum Start


Seit April ist die Rettungsstelle in Traiskirchen auch unter dem Notruf 144 erreichbar. Im Durchschnitt ist die Zeit zwischen dem Notruf und das Losfahren des Rettungsfahrzeuges bei drei Minuten. „Somit liegt unsere Dienststelle im vorderen Spitzenfeld des Industrieviertels“, sagt Franz Stippl, der Dienststellenleiter. Dadurch ist aber auch bei über 90 Prozent der Eintreffzeiten eines Rettungswagens nach einem Notruf auf höchstens 10 Minuten beschränkt. Alle einsatzbereiten Fahrzeuge der Rettungsstelle sind der Leitstelle bekannt. „Aber nicht nur das“, so Knotzer, „durch das GPS-System weiß die Leitstelle auch, wo sich jedes Fahrzeug befindet und kann somit den Einsatzort dem sich am nächsten befindlichen Rettungsauto durchgeben“.
Allein im April 2017, mit Beitritt zu der „übergeordneten Leitstelle“, haben sich die Einsätze um 119 Fahrten gegenüber dem April des Vorjahres erhöht.

Einsätze erhöhten sich

Und im Mai 2017 waren es schon um 287 Fahrten mehr als 2016. Dabei wurden insgesamt 1628 Patienten befördert, darunter auch viele Krankentransporte. Bei Notfällen gilt: 144 anrufen, bei Krankentransporten: 14841 ohne Vorwahl.

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