Gäste der anderen Art

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BADEN. Gäste wurden in Baden immer gerne gesehen. Manche von ihnen wurden sogar ganz intensiv beoachtet. Etwa der polnische Graf Ossolinsky, um 1800 Besitzer des Schlosses Braiten (heute Bundesinsitut für Sozialpädagogik). Ein eigentlich gutmütiger Mensch, stand er, weil Pole, doch unter dem Verdacht der Spionage. "Galizien war ja nicht ganz freiwillig Kronland", sagt Rudolf Maurer.
Wollte Ossolinsky in friedlicher Weise ein polnisches Nationabewusstsein aufbauen, sammelten sich in der Villa einer seiner Landsfrauen, der Gräfin Rzewuska, tatsächliche Revolutionäre, die durchaus auch einmal eine Waffe in die Hand genommen hätten - nur nicht gerade in Baden.
Die Geheimpolizei schickte zu beiden ihre Informaten: sympathische junge Adlige, die sich in die verdächtigen Kreise einschleusten und dem misstrauischen Staat Bericht erstatteten.

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