100 Jahre Niederösterreich
In Baden wird am 25. und 26. Juni gefeiert

Organisationskomitee, Beteiligte und Festgäste zelebrierten den Bezirksfest-Auftakt auf der Wasserbühne zu Füßen des Landhausschiffs: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, Landesrat Gottfried Waldhäusl, Landtagsabgeordnete Christiane Teschl-Hofmeister und Raiffeisenlandesbank-Generaldirektor Michael Höllerer mit Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Martin Allbauer, David Huszti, Meral Kit und Ulrike Vitovec.


  • Organisationskomitee, Beteiligte und Festgäste zelebrierten den Bezirksfest-Auftakt auf der Wasserbühne zu Füßen des Landhausschiffs: Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl, Landesrat Gottfried Waldhäusl, Landtagsabgeordnete Christiane Teschl-Hofmeister und Raiffeisenlandesbank-Generaldirektor Michael Höllerer mit Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek, Bezirkshauptmann-Stellvertreter Martin Allbauer, David Huszti, Meral Kit und Ulrike Vitovec.


  • Foto: Daniela Matejschek
  • hochgeladen von Mirjam Preineder

Sonniger Vorgeschmack auf die Bezirksfeste

Bei Kaiserwetter präsentierten sich beim Landhausschiff Akteurinnen und Akteure sowie Organisationskomitees der Bezirksfeste und lieferten eine stimmungsvolle Vorschau auf die 22 Programme am 25. und 26. Juni.

BEZIRK BADEN. (red.) Einen perfekten Vorgeschmack auf die 22 Bezirksfeste am 25. und 26. Juni lieferte der Auftakt am Landhausplatz und zu Füßen des Landhausschiffes. Aus den einzelnen Bezirken strömten Akteurinnen und Akteure, Programm-Trägerinnen und -Träger, Bezirkshauptleute sowie Bürgermeisterinnen und Bürgermeister ins Landhausviertel und zeigten bereits im Kleinen den Charakter der 22 Jubiläumsfeste für „100 Jahre Niederösterreich“ auf: Vielfalt, Kreativität, Engagement und Festkultur. Als Vorbote für das letzte Juni-Wochenende war die Programm-Präsentation zugleich ein Zeichen der Motivation und der Dankbarkeit für die Organisationskomitees und die zahlreichen Freiwilligen und Ehrenamtlichen, die bereits seit Wochen und Monaten unermüdlich an den blau-gelben Geburtstagsfesten arbeiten.



Bunter Auftakt

Das Wetter war ebenso in Höchstform wie die ausgewählten Akteurinnen und Akteure, die Programm-Highlights als Appetithäppchen servierten. Sie machten den Landhausplatz zum Ort der Begegnung und verwandelten die eigens errichtete Wasserbühne unter dem Landhausschiff in einen Laufsteg der Regionalkultur in all ihren Facetten – von den Gesangseinlagen der Chameleons aus St. Leonhard am Forst über den Auftakt mit der Melker Stadtkapelle, das Interview mit der Tullner Ex-Profi-Fußballspielerin Nina Burger, der Kindertanzgruppe Atzenbrugg, der Ebergassinger Sängerin Tina Naderer, den Stand Up-Paddlern der Sportunion und der Sportmittelschule St. Pölten, einer Trachtenschau mit der Landwirtschaftlichen Fachschule Sooß bis hin zu Poetin Fiona Emely Aigner, den Stallberg Musikanten aus Großengersdorf und der Spontan-Einlage der jungen Tänzerin Vivienne Semm, die nicht nur das Herz von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im Sturm eroberte.







Baden lieferte kleine Vorschau auf das Fest-Programm


Baden zeigte bei der Programm-Präsentation mit der Trachtenmodenschau der Landwirtschaftlichen Fachschule Sooß auf. Unter der Leitung von Brigitte Rosenbaum zeigten 26 Schülerinnen 20 verschiedene Dirndl aus allen Teilen Niederösterreichs. Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek überreichte zudem einen Jubiläumsbaum zum blau-gelben „Hunderter“. Beim Bezirksfest in Baden werden zudem ein Sonderzug der Badener Bahn mit allen Bürgermeistern des Bezirks, der Stadtlauf „100 Jahre Niederösterreich“, Klassik-Konzerte, ein Mondscheinkonzert mit Jazz und zahlreiche Chöre und Bands und vieles mehr zu erleben sein. Im Vorprogramm treten PauT (Paul Schreier, Sieger des FM4-Protestsongcontest 2010) und Hans Joachim Roedelius als Pionier elektronischer Musik auf.

Zum blau-gelben Geburtstag gab es beim Auftakt-Fest eine Jubiläumsmünze aus 
St. Anton an der Jessnitz, den Jubiläumsbaum aus Baden, einen „Holz-Hunderter“ von den Zugsägeschneidern aus Bad Großpertholz, eine Jubiläumstorte von der HLW Wiener Neustadt sowie ein Gitarren-Ständchen von Simon Müller aus Bad Fischau-Brunn. Stellvertretend für die geplanten Sternfahrten an mehreren Fest-Standorten lief der SC Zwickl Zwettl ein, fuhr der Oldtimerclub Poysdorf vor und stieg Bürgermeister Josef Ramharter aus Waidhofen an der Thaya vor der Festbühne vom Rad.


„Feste sind Gelegenheit, Kraft zu tanken“



Im Gespräch mit Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, betonten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl und Landesrat Gottfried Waldhäusl sowie Raiffeisenlandesbank-Generaldirektor Michael Höllerer die Wichtigkeit von Regionalkultur und Regionalität.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner stimmte die versammelten Fest-Komitees, Akteurinnen und Akteure sowie die Ehrengäste auf die Feste als Chance für Würdigung und Wertschätzung ein: „Bei allen sicherheitspolitischen und wirtschaftspolitischen 








Herausforderungen soll unser Jubiläumsjahr unterstreichen, dass wir jede Herausforderung bewältigen können. Niederösterreich ist ein Land mit einer einzigartigen Identität, einem großartigen Landesbewusstsein und einer Vielzahl von Vereinen, Ehrenamtlichen und Freiwilligen. Das soll bei den Bezirksfesten im Mittelpunkt und auf der Bühne stehen, denn das ist gleichsam der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält. Das werden schöne Feste werden, die eine gute Gelegenheit bieten, Kraft zu tanken und trotz aller Herausforderungen auch Spaß zu haben.“


Vereine sind Stärke des Landes

Die Wichtigkeit des Vereinslebens und des Engagements in Niederösterreich hob Landeshauptfrau-Stellvertreter Franz Schnabl hervor: „Zahlreiche Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher sind in Vereinen aktiv. Das ist eine der großen Stärken dieses Landes, dass wir zusammen für die Verbesserung der Gemeinschaft und des Zusammenlebens sorgen. Das positive Miteinander lässt uns Herausforderungen gut bewältigen und wir werden gestärkt und motiviert aus ihnen hervorgehen. Und ohne Feiern funktioniert dieses Arbeiten nur halb so gut.“

Landesrat Gottfried Waldhäusl würdigte die Vergangenheit und die Gegenwart: „Ein Blick zurück in die Vergangenheit zeigt uns, dass Generationen vor uns viel zu bewältigen hatten. Wir haben ihnen zu verdanken, wo wir jetzt stehen. Jetzt gibt es genug zu tun, auch jetzt gibt es viele Herausforderungen. Aber es ist auch wichtig, zwischendurch Danke zu sagen und bei den Bezirksfesten Ende Juni das Erreichte zu feiern.“

Den gemeinsamen Bezug der Bezirksfeste und der Raiffeisenbanken erläuterte der neue Raiffeisenlandesbank-Generaldirektor Michael Höllerer im Interview: „Mit der vielfältigen Regionalkultur und Vereinslandschaft in Niederösterreich haben wir die Stärke der Regionalität gemeinsam. Gerade in Zeiten wie diesen braucht es tiefe Verwurzelung, weshalb uns die Nähe zu unseren Kundinnen und Kunden enorm wichtig ist.“








Martin Lammerhuber, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich, moderierte den Auftakt-Event und sprach allen Beteiligten ein großes Dankeschön aus: „Die Regionalkultur war beim Auftakt gut vertreten und wird es auch bei den 22 Bezirksfesten sein. Wie intensiv sich Vereine und Einzelpersonen in die Gestaltung der Programme einbringen, ist geradezu beispielhaft. Alle möchten zum Jubiläumsjahr beitragen. Hut ab vor den Niederösterreicherinnen und Niederösterreichern, die am 25. und 26. Juni verdient vor den Vorhang auf die blau-gelbe Festbühne treten.“

Höhepunkte im Jubiläumsjahr

In den Bezirken wird gefeiert

Die Bezirksfeste am 25. und 26. Juni sind die regionalkulturellen Höhepunkte im Jubiläumsjahr „100 Jahre Niederösterreich“. Gefeiert wird an 22 Standorten in ganz Niederösterreich: in den 20 Bezirkshauptstädten sowie in der Statutarstadt Waidhofen an der Ybbs und in Klosterneuburg. Zwischen 15.000 und 20.000 Beteiligte ermöglichen unter der Leitung örtlicher Organisationskomitees und der Kultur.Region.Niederösterreich ein reichhaltiges Programm: Chöre, Ensembles, Kapellen, Volkstanz- und Brauchpflegegruppen, Musikschulen, Museen, Bands, Künstlerinnen und Künstler veranschaulichen die Vielfalt der Regionalkultur. Vereine, Organisationen, Initiativen und Verbände geben ein festliches Beispiel niederösterreichischer Gemeinschaft ab. 

Mit allen Leistungsschauen, Präsentationen und Mitmach-Aktionen zeigt sich in den Bezirksfesten auch der niederösterreichische Wille zum Engagement. Als regelrechtes Wahrzeichen der Festkultur wird das letzte Juni-Wochenende ganz im Licht des blau-gelben „Geburtstages“ stehen, der 100 Jahre nach der Loslösung von Wien gefeiert wird. Möglich war dieser Schritt durch das am 1. Jänner 1922 in Kraft getretene, sogenannte Trennungsgesetz geworden.

Eine laufend aktualisierte Übersicht zu den Bezirksfesten und den landesweiten Veranstaltungen und Highlights findet sich unter www.100jahrenoe.at

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