Leserbrief

Als ich in mein schwer erarbeitetes Haus 1989 einzog, stand auf dem Areal, wo heute das Krematorium geplant ist, ein Metall verarbeitender Betrieb. Diesen stinkenden Betrieb haben wir Gott sei Dank weggebracht. Damals waren wir sogar demonstrieren und damals war auch der jetzige Herr Bürgermeister sehr besorgt dabei. Jetzt wohnt er nicht mehr in der Heroldgasse und muss somit in Zukunft nicht auf ein Krematorium schauen. Ich aber schon - und bin sehr bestürzt darüber, dass man es sooo nahe an eine Wohnsiedlung bauen möchte. Auch der Gedanke, dass neben einer lauten Diskothek mehrere Leichen auf ihre Verbrennung warten finde ich abstoßend.
Wenn es auch in Zukunft mehr Feuerbestattungen geben wird, so bitte ich alle die ein Krematorium bauen wollen - es dort hinzubauen, wo die noch lange Lebenwollenden nichts davon sehen, riechen und schon gar keine Schadstoffe abbekommen.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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