Letzter Tag beim Heurigen: Jetzt ist Corona-Pause

Im Hintergrund die beiden Heurigenbetreiber, die am Sonntag, dem 16. März - statt wie geplant bis zum 22. März - zum letzten Mal offen hatten. Sie hoffen, dass sich bis zum nächsten Ausg'steckt-Termin am 17. April die Lage wieder beruhigt hat.
  • Im Hintergrund die beiden Heurigenbetreiber, die am Sonntag, dem 16. März - statt wie geplant bis zum 22. März - zum letzten Mal offen hatten. Sie hoffen, dass sich bis zum nächsten Ausg'steckt-Termin am 17. April die Lage wieder beruhigt hat.
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SOOSS. Noch bis 22. März hätte Franz Waldhäusl seinen Heurigen in Sooß offen haben können. Als die Nachricht kam, dass Lokale coronabedingt generell nur bis 15 Uhr offen haben dürfen, entschloss sich Franz Waldhäusl, einen radikalen Schnitt zu machen und am Sonntag, dem 15. März das letzte Mal zu öffnen. Da wusste er noch nicht, dass er einer Entscheidung der Regierung, ab 17. März alle Lokale ganz zu schließen, zuvorgekommen war. Waldhäusl: "Erstens habe ich die Halbtagsmaßnahme grundsätzlich nicht für sehr sinnvoll gefunden - du musst deine ganze Infrastruktur bereitstellen, hast aber nur einen halben Tag, um die Kosten dafür reinzubringen. Zweitens finde ich, dass die komplette Schließung effektiver dem Schutz dient. Ich kann damit leben, dass mir ein paar Tage an Einnahmen entfallen und hoffe, dass ich beim nächsten Ausg'steckt-Termin im April wieder ganz normal öffnen kann." Die Umstehenden, unter ihnen Adolf Ösz und Peter Wohlfahrt, bezweifeln diese optimistische Ansage zwar und es entwickelt sich sehr schnell ein Gespräch zum vielschichtigen Thema. Man vergisst nicht, noch ein Achterl zu heben, denn es wird für einige Wochen das letzte in Gemeinschaft sein.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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