Schule in Corona-Zeiten (mit Ferien-Umfage)
Noch viele Probleme die zu lösen wären

Die Kommunikation mittels neuer Medien ist für viele Kinder schon selbastverständlich wobei natürlich auch Gallen lauern
  • Die Kommunikation mittels neuer Medien ist für viele Kinder schon selbastverständlich wobei natürlich auch Gallen lauern
  • hochgeladen von Maria Ecker

BEZIRK BADEN. Eine exklusive repräsentative Umfrage im Auftrag der Bezirksblätter Niederösterreich und der RMA-Medien, durchgeführt von Karmasin, zeigt, dass es noch deutlichen Verbesserungsbedarf in Bezug auf Distance Learning etc. gibt. 73 Prozent der Befragten empfinden die ständigen Veränderungen, Verschiebungen und neuen Regeln belastend. Wir haben mit Betroffenen gesprochen.
Krankenschwester Karolina West aus Seibersdorf hat drei Töchter. "Es läuft nicht immer alles rund, aber bis auf die Jüngste haben sie wenig Unterstützung gebraucht", erzählt sie.

Für jüngere Kinder schwerer

Schwierig war es nur für Maja (10), für die der Umstieg von Volks- auf Mittelschule mit dem Umstieg auf Homeschooling zusammenfiel und die verschiedenen Fächer auf unterschiedlichen Plattformen wie Teams, LMS oder Jitsi unterrichtet wurden.
"Immerhin hat bei uns jedes Kind einen eigenen Laptop und ein eigenes Zimmer.
Wir sind also nicht wirklich repräsentativ", meint die dreifache Mutter. Für eine Verkürzung der Sommerferien ist sie nicht. Dafür sprachen sich 49,8 Prozent der Befragten in unserer Studie aus.

Weniger Chancengleichheit

Carina Kink ist ebenfalls dreifache Mutter und auch ihre Familie kommt mit der veränderten Situation vergleichsweise gut zurecht. Dass ein eigenes Zimmer und ein eigener Laptop oder PC nicht für alle Kinder eine Selbstverständlichkeit sind, ist ihr bewusst. "Viele Probleme waren ja vorher schon da. Die Krise hat die sozialen Unterschiede nur noch verstärkt", sagt Carina.

Chance etwas zu ändern

Carina kritisiert auch, dass Eltern, aber auch Lehrer großteils mit Problemen alleingelassen werden. Etwa müssten Schulpsychologie und Schulsozialarbeit massiv ausgebaut und allen Kindern Laptops zur Verfügung gestellt werden. Nachhilfestunden gibt es zwar online und die hat ihrer Jüngsten auch geholfen, ist aber nicht gerade billig, erzählt Carina. Gerade die Ausnahmesituation sollte Anlass sein, im Schulsystem - unabhängig vom Ausnahmezustand - einiges zu verbessern.

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