Kultur in Baden
Spannung im Rainer-Museum: Vier Künstler im "Gespräch"

von links: Sarah Pichlkostner, Museumsleiter Rüdiger Andorfer, Saskia Noor van Imhoff und Marteen Bertheux
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  • von links: Sarah Pichlkostner, Museumsleiter Rüdiger Andorfer, Saskia Noor van Imhoff und Marteen Bertheux
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BADEN. Plötzlich klirrt die filigrane von der Decke des Frauenbades gehängte metallene Skulptur von Sarah Pichlkostner (30). Kurze Schrecksekunde, kurzes Rätselraten. Was war das? Dann ist es wieder still. Spekulationen über ein Leben auf einem anderen Planeten bilden den Ausgangspunkt für ihre Serie "Fly me to the moon", für die sie auch die Charaktere Kuy und Kay erfunden hat. Spannend sind auch die Installationen von Saska Noor van Imhoff (36). "Ich will den Kontrast zwischen Wegwerfen und Bewahren betonen, sowohl in Bezug auf Gegenstände als auch und vor allem auf das Gedächtnis", erzählt die Künstlerin beim Rundgang durch das Arnulf Rainer Museum.
Die Werke der beiden jungen Frauen ergänzen - und verändern - seit voriger Woche die Ausstellung der grafischen Werke des "wild-expressiven" Arnulf Rainer und des "präzis-intimen" Donald Judd. Die Kuratoren Rudi Fuchs und Maarten Bertheux kombinierte somit die Werke von vier zeitgenössischen Künstlern verschiedenen Alters. Bertheux: "Ein einmaliges Zusammentreffen, das es so kaum gibt." Die neu hinzugekommenen Werke lassen Rainer und Judd wieder in einem ganz anderen Licht erscheinen. Es sind aber auch nicht einfach Werke, die von hier nach da transportiert wurden. Sondern sie sind auch situativ den Bedingungen der bestehenden Ausstellung und der Raumsituation im Frauenbad angepasst worden. Die Ausstellung ist bis 26. Mai 2019 zu besichtigen, und das sollte man nicht versäumen, wenn man Spannung liebt, von der Kunst lebt.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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