Tiefe Betroffenheit in Baden
Thomas Jorda ist tot

Thomas Jorda, 1959 - 2020

Der wohl bekannteste Journalist der Region, Kollege Thomas Jorda, Kulturjournalist  bei der NÖN, ist verstorben. Im eigenen Namen und im Namen der Bezirksblätter-Redaktion sei hier das tiefste Beileid der ganzen Familie ausgedrückt. 

BADEN. Auch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner würdigte tief betroffen den anerkannten Kulturjournalisten: „Mit Thomas Jorda verliert Niederösterreich einen weit über die Grenzen unseres Landes hinaus anerkannten Kulturjournalisten“, sagt Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zum Ableben von Prof. Thomas Jorda.

„Er war ein Mann mit starkem Charakter und klarer Meinung, ein Journalist mit Ecken und Kanten, der sich durch seine Kreativität, sein Kulturverständnis und seinen wachen Verstand ganz besonders ausgezeichnet hat. Thomas Jorda hat mit viel Kompetenz und Feingefühl recherchiert, kommentiert und analysiert. Über seine pointierten und fundierten Ansagen hat man sich gefreut oder geärgert – aber man hat sie immer geschätzt“, betont die Landeshauptfrau.

1959 in Wien geboren, wuchs Thomas Jorda in Baden auf, wo er nach der Matura am Gymnasium Baden und dem Studium von Jus und Theologie auch für die Lokalausgabe der NÖN arbeitete. Ab 1991 war er als Ressortleiter für Kunst und Medien der „Niederösterreichischen Nachrichten“ im Pressehaus in St. Pölten tätig. 1998 wurde er „Chef vom Dienst“, seit 2005 war er Chefredakteur-Stellvertreter. Thomas Jorda hat eine Vielzahl von Publikationen veröffentlicht, so etwa „Stolz auf Niederösterreich“ im Jahr 2004 oder „Entlang der Grenze“ im Jahr 2009. „Damit hat Thomas Jorda das Kulturland Niederösterreich nicht nur begleitet, sondern mit seinen Ideen und seinem Engagement auch ganz intensiv geprägt und mitgestaltet“, so Mikl-Leitner.

Seitens des Landes Niederösterreich wurde Thomas Jorda im Jahr 2014 mit dem „Großen Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich“ ausgezeichnet.

„Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden seiner Familie, die für ihn stets eine unglaublich wichtige Kraftquelle war“, betont die Landeshauptfrau abschließend.

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