Vöslauer reicht Umbau des Café Thermalbad ein

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Vöslauer Mineralwasser GmbH zur Revitalisierung der Villa Pereira: Denkmalschutz und Nachhaltigkeit stehen an erster Stelle

BAD VÖSLAU (Aussendung Vöslauer). Im Herzen von Bad Vöslau, direkt neben dem Vöslauer Thermalbad und der Vöslauer Mineral, steht seit einigen Jahren die Villa Pereira, das ehemalige Café Thermalbad, leer. Nach dem Erwerb durch die Vöslauer Mineralwasser GmbH wird das Gebäude nun gemäß den Richtlinien des Denkmalschutzes saniert. Zu Beginn 2020 soll hier der Startschuss für die Entstehung der neuen Firmenzentrale fallen, da man am derzeitigen Firmensitz in der Quellenstraße an räumliche Grenzen stößt. Mit der Revitalisierung der Immobilie und dem geplanten Umzug ins Zentrum unterstreicht das Familienunternehmen einmal mehr sein nachhaltiges Engagement und die Verbundenheit mit der Region.

Gerüchten, die aufgrund von Verzögerungen im Umlauf sind, wollen die Vöslauer Geschäftsführer Birgit Aichinger und Herbert Schlossnikl keinen Raum geben: „Das Café Thermalbad hat eine lange Geschichte und Tradition, das erfordert einen behutsamen Umgang“, so das Geschäftsführerduo. Vor allem die Anforderungen des Denkmalschutzes spielen beim Projekt eine große Rolle, die auch dem Zeitplan eine gewisse Flexibilität abverlangen. „Natürlich wären wir schon gerne weiter, aber die gute Zusammenarbeit mit dem Denkmalschutz und der Schutzzonenkommission ist sehr wertvoll und wichtig für uns. Gut‘ Ding braucht eben manchmal Weile, und die Einreichung steht unmittelbar bevor“, sagt Schlossnikl.

„Wir sehen es als große Freude und schöne Aufgabe, gemeinsam mit den Vöslauerinnen und Vöslauern ihre Nachbarschaft zu gestalten und Impulse in Bad Vöslau zu setzen. Wir kehren in das Zentrum von Bad Vöslau zurück und wollen auch nach außen signalisieren, dass wir gern Teil der Community sind. Mit der Renovierung und Nutzung zeigen wir außerdem, dass wir achtsam mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen umgehen“, so Aichinger.

Auch Bürgermeister Christoph Prinz sieht die Revitalisierung und Modernisierung des Café Thermalbad positiv für Bad Vöslau. „Gute Partnerschaften sind maßgeblich für eine verantwortungs- wie sinnvolle Entwicklung einer Stadt. Die Vöslauer Mineralwasser GmbH ist ein Unternehmen, auf das man sich verlassen kann und dem die Stadt Bad Vöslau und deren Bürger am Herzen liegen. Das sieht man an den zahlreichen Initiativen der letzten Jahre“, so Prinz. „Ich freue mich, dass sich Vöslauer dieses Projektes angenommen hat und dadurch neues Leben und auch Wertschöpfung in den Stadtkern bringt.“

Bei der Entwicklung des Konzeptes wurde insbesondere darauf geachtet, den Denkmalschutz mit den Anforderungen an das „Neue Arbeiten“ bei Vöslauer in Einklang zu bringen, Stichwort Acitvity Based Working. „Arbeit geht über den Raum hinaus, den ein Unternehmen seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellt. Arbeitsprozesse sind nicht länger eine standardisierte und sich wiederholende Abfolge von immer gleichen Tätigkeiten, sondern Dauer, Häufigkeit und Ablauf von Tätigkeiten wechseln dynamisch“, erklärt Aichinger.

Und ebenso wie auf den Denkmalschutz legt man bei Vöslauer Wert auf Geschichte, Tradition und Nachhaltigkeit. „All das schließt das Café Thermalbad mit ein. Mit der ressourcenschonenden Revitalisierung gehen wir achtsam und behutsam mit dieser besonderen Immobilie um. Es wird ein kommunikativer Ort, dessen wunderbare Substanz liebevoll, nachhaltig und unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes gestaltet wird“, betont Schlossnikl.

„Unser Ziel ist es, das reine, natürliche Mineralwasser, die Quelle von Bad Vöslau, so lange wie möglich zu erhalten und zu nutzen – das gelingt durch ressourcenschonenden, bewussten und verantwortungsvollen Umgang mit der Quelle. Aber es gelingt auch durch Investitionen, die das Vöslauer Mineralwasser auch in Zukunft attraktiv machen. Sinn- und respektvolle Weiterentwicklung stehen im Fokus unseres Tuns. Wir kennen und respektieren die große Tradition und Vergangenheit des Ortes, und mit diesem Wissen wollen wir die Zukunft gestalten“, so Aichinger abschließend.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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