Herbstgespräch der SPÖ Bad Vöslau
Das Thema "Corona" dominierte

Mit Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig als Gast, war Thema Nummer Eins natürlich die weltweite Pandemie und die Strategien in Niederösterreich damit umzugehen.

BAD VÖSLAU. Die Mitgliederversammlung der SPÖ Bad Vöslau sollte diesmal in einem anderen Format stattfinden. Zum ersten SPÖ Herbstgespräch mit dem Motto „Gesund bleiben“ lud Parteivorsitzender Karl Wallner die zuständige Landesrätin für Gesundheitsfragen, Ulrike Königsberger Ludwig, ein.
„Wir freuen uns sehr über den Besuch unserer Landesrätin, denn viele Menschen sind aufgrund der jüngsten Ereignisse wie die steigenden Zahlen, die Corona-Ampel und die bundesweiten Maßnahmen verwirrt, manche sogar verärgert. Wer könnte da besser für Aufklärung sorgen als die zuständige Gesundheitslandesrätin in Niederösterreich“, zeigt sich Wallner erfreut.

Neben der Ehrung langjähriger Mitglieder, und der Vorstellung der neuen Gemeindevertreter, ging es in den Ausführungen von Königsberger-Ludwig und der anschließenden Diskussion natürlich um die Covid 19-Pandemie. Zunächst berichtete sie über die niederösterreichische Teststrategie zur Eindämmung des Virus. „Der Schwerpunkt unserer Bemühungen liegt auf der umgehenden Testung, der Absonderung von Verdachtspersonen und dem sogenannten Contact Tracing“, erklärt die Landesrätin. Seit kurzem unterstützt das Bundesheer bei administrativen Tätigkeiten im Bereich der sechs Drive-in-Stationen, demnächst sollen die Aufgaben auch auf das Contact Tracing ausgeweitet werden.

Enttäuscht zeigt sie sich darüber, dass Corona-Ampel in ihrer angedachten Form nicht realisiert werden konnte, hält sie aber immer noch für ein sehr nützliches Risikobewertungstool. „Die Zukunft der Ampel und vor allem seine Nützlichkeit wird sich erst mit dem neuen Corona-Gesetz neu bewerten lassen“, gibt Königsberger-Ludwig einen Ausblick.
Den Einsatz von Coronatests im niedergelassenen Bereich, wie er seit Tagen diskutiert wird, begrüßt die Landesrätin. „Dadurch könnten zusätzliche und wichtige Kapazitäten erhöht werden“, gibt die Landesrätin zu bedenken und verweist drauf, dass man gerade dabei sei auszuloten, wie man diese zusätzliche medizinische Unterstützung in die landesweite Teststrategie einfließen lassen könne.
In der anschließenden Diskussion wurden die widersprüchlichen Aussagen der Bundesregierung thematisiert. Mehrmals betonte Königsberger-Ludwig die Wichtigkeit von Klarheit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit angesichts der Entkoppelung der neuen Maßnahmen von der Ampelfarbe. Am Ende richtete sich ihr Appell an alle: „Jeder könne einen Beitrag zur Eindämmung des Virus leisten, indem die Abstands- und Hygieneregeln beachtet werden.“

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