Eine Hochburg der "Roten"

Die SPÖ-Stadtorganisation hat sich mit einem Mann und einer Frau an der Doppelspitze neu aufgestellt: Ganz oben Clemens Zinnbauer und Karin Blum
Bgm. Babler links außen.
  • Die SPÖ-Stadtorganisation hat sich mit einem Mann und einer Frau an der Doppelspitze neu aufgestellt: Ganz oben Clemens Zinnbauer und Karin Blum
    Bgm. Babler links außen.
  • Foto: SPÖ Traiskirchen
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

TRAISKIRCHEN. Nach der Wahl am 25. Jänner 2015 wurde es heiß im Land. Besonders heiß wurde es in Traiskirchen, denn im Zuge von Krieg und Terror im Nahen Osten kam es zu einer gewaltigen Fluchtbewegung.

Viel los in Traiskirchen

Das Traiskirchner Erstaufnahmezentrum war hoffnungslos überfüllt, das Rote Kreuz musste Zusatzzelte aufstellen, viele Flüchtlinge schliefen im Freien. Alle, die vorbeifuhren, konnten sehen, dass die Versorgung der Geflüchteten an die Grenzen stieß. Eine humanitäre Katastrophe, sagte Bürgermeister Andreas Babler nicht nur einmal. Er engagierte sich für Verbesserungen wo er konnte. Viele Freiwillige versorgten die Geflüchteten mit dem Nötigsten, die Stadt rief Freizeitprogramme ins Leben, der Garten der Begegnung - bis heute bestehend - wurde gegründet. Das ist nur ein "Schlaglicht" auf die wohl bewegteste Zeit in den letzten fünf Jahren.

"Medienstar" aus dem Bezirk

Andreas Babler ist von allen Bürgermeistern im Bezirk wohl der am häufigsten bei Diskussionssendungen im Fernsehen engagierte Politiker aus unserem Bezirk. Auch jetzt hat er wieder Hochbetrieb. Nach dem Wahldesaster der SPÖ bei der Nationalratswahl im September trat er als Kritiker der Parteispitze und der parteiinternen Strukturen auf. In Traiskirchen will er vorzeigen, wie es besser geht: Auf der offenen SPÖ-Kandidatenliste stehen immerhin 40 neue Namen und es gibt viel zu verteidigen: Mit 28 Mandaten hält die SPÖ in Traiskirchen sogar die seltene Zweidrittel-Mehrheit. Das heißt: Selbst eine geeinte Opposition könnte durch Verlassen des Sitzungssaales keinen Beschluss blockieren. In der Stadtpolitik setzt Babler auf verstärkt auf "Verkehrssparen" und Öko-Politik. Seine Gemeinde ist bislang die einzige im Bezirk, die auch den "Klimanotstand" ausgerufen hat und sich somit verpflichtet, sämtliche Projekte auch auf Klimaverträglichkeit zu überprüfen.

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