Gainfarn-Umfahrung derzeit kein Thema

Nach der Öffnung der Anschlussstelle Bad Vöslau fanden in den letzten Monaten mehrere Besprechungen mit Vertretern Vöslauer Bürgerinitiativen, dem Amt der NÖ Landesregierung, Vertretern der BH Baden sowie der Stadtgemeinde statt. Neben einzelner Themen betreffend Landesstraßen in Bad Vöslau (v. a. Wr. Neustädterstr.) war das Thema einer Gainfarn-Umfahrung stets Diskussionspunkt.

Unter Berücksichtigung der in der letzten Zeit sehr genau erhobenen Verkehrszahlen regte Bgm. Prinz nach Öffnung der Autobahnanschlussstelle Bad Vöslau eine Studie zum Thema Gainfarn-Umfahrung an.
Es wurde vereinbart, das Ziv. Ing. Büro Retter mit einer Analyse zum Thema Gainfarn-Umfahrung zu beauftragen. Das Land NÖ übernahm die Kosten und Koordination dieser Studie.

Neue Analyse präsentiert

Die Untersuchungen und Zählungen der letzten Jahre des Landes (NÖ Straßenplanung und andere) sowie der Stadtgemeinde Bad Vöslau (Kuratorium für Verkehrssicherheit, Büro Nadler u. a.) waren Grundlage für diese neue Analyse. Die Verkehrsdaten wurden sowohl vor als auch nach der Öffnung der Anschlussstelle Bad Vöslau und der Einführung der 30iger-Zone im Zentrum berücksichtigt und adaptiert. Ergänzend wurden im Jahr 2012 noch zusätzlich einzelne Zählungen durchgeführt.

"Zu geringe Wirksamkeit"

Die abschließende Besprechung fand Ende 2012 beim NÖ Straßendienst in St. Pölten statt. Anwesend waren Vertreter der Bürgerinitiativen Wr. Neustädterstr. und Kottingbrunnerstr./Lebensraum Gainfarn, der BH Baden, verschiedener Verkehrsabteilungen des Landes Niederösterreichs sowie der Bürgermeister, Vizebürgermeister und Mitarbeiter der Stadtgemeinde Bad Vöslau.
Aus der Untersuchung geht hervor, dass aufgrund der geringen Wirksamkeit einer Gainfarn-Umfahrung eine absehbare Realisierbarkeit nicht gegeben ist.

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