Gedenken ans November-Pogrom

Martina Kraupa, Mag. Eveline Elisabeth März, Robert Vorberg, SJ-Baden Vorsitzende GRin Nedina Malinovic, Valerie Kalnein, Naomi Dutzi
  • Martina Kraupa, Mag. Eveline Elisabeth März, Robert Vorberg, SJ-Baden Vorsitzende GRin Nedina Malinovic, Valerie Kalnein, Naomi Dutzi
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  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

BADEN. Zum Jahrestag der Pogromnacht, in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938, veranstaltete die SJ-Baden am Hauptplatz ein Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome. Das NS-Regime organisierte in dieser Nacht die gewaltsame Zerstörung von Einrichtungen jüdischer Mitbürger im gesamten damaligen deutschen Reich. Mit diesen organisierten Übergriffen begann die beschleunigte gewaltsame Vertreibung der Juden, die wenig später in der Shoa mündete. „Auch in unserer Stadt Baden hatte das große Auswirkungen für die jüdische Bevölkerung. Baden war mit über 2000 Mitgliedern die drittgrößte jüdische Gemeinde Österreichs. Alleine in den Jahren von 1938 bis 1939 sank, aufgrund der nationalsozialistischen Verfolgungs- und Vertreibungspolitik, die Zahl der jüdischen Bevölkerung Badens von knapp 2000 auf nur rund 20 Personen. Dies stellt einen überaus großen Verlust für die Stadt Baden dar!“, erläuterte die Vorsitzende der SJ-Baden, GRin Nedina Malinovic im Rahmen des Gedenkens am Badener Hauptplatz. Aus diesem Grund rief die SJ-Baden zu nie wieder Antisemitismus, zu nie wieder Rassismus und zu nie wieder Faschismus auf! „Die Geschehnisse vor 74 Jahren müssen für uns alle ein warnendes Negativbeispiel sein.“, meinen die VertreterInnen der Sozialistischen Jugend unisono.

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