Gemeinderatswahl-Wiederholung am 27. September
Grüne sehen Neuwahl als Chance

Kürzlich besuchten die Grünen auch die Vorstellung des Septembertheaters in Kottingbrunn:
Rechts Grünen-Obfrau von Kottingbrunn Gabriele Luksch, in der Mitte der Listenzweite Stephan Schneider und links Bezirksobfrau der Grünen LAbg. Helga Krismer
2Bilder
  • Kürzlich besuchten die Grünen auch die Vorstellung des Septembertheaters in Kottingbrunn:
    Rechts Grünen-Obfrau von Kottingbrunn Gabriele Luksch, in der Mitte der Listenzweite Stephan Schneider und links Bezirksobfrau der Grünen LAbg. Helga Krismer
  • Foto: Stockmann
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

KOTTINGBRUNN. Turbulente Zeiten in Kottingbrunn. Am 27. September muss nach einem Urteil des Verfassungsgerichtshofes die Gemeinderatswahl wiederholt werden. Ganz allgemein wird der absoluten Mehrheit, die die ÖVP am 26. Jänner erringen konnte, der Kampf angesagt. So auch von den Grünen.

"Miteinander am Papier"

Zur letzten Wahl am 26. Jänner waren ÖVP, PRO Kottingbrunn und Grüne in demonstrativer Gemeinsamkeit angetreten. Auch bei der Verteilung der Funktionen an die kleinen Parteien gab es noch Einigkeit. Doch die Obfrau der Grünen, Gabi Luksch, schränkt ein: "Es gibt ein Miteinander auf dem Papier. Wir sind in Arbeitsausschüssen vertreten, was in diesem Ausmaß aufgrund unserer zwei Mandate sonst nicht möglich gewesen wäre. Wir bekommen aber leider keine effektiven Mitteilungen über Aktionen, die die ÖVP im Moment ständig in der Gemeinde setzt. Ideen anderer in den Arbeitsauschüssen werden dann als Erfolg der ÖVP dokumentiert. Grundsätzlich ist eine Kommunikation vorhanden, aber es reicht nicht zum gemeinsamen Umsetzen."

Drittes Mandat in Reichweite

Die Grünen haben ihr drittes Mandat am 26. Jänner nur um 12 Stimmen verpasst und hoffen, dies natürlich bei der Neuwahl am 27. September verbessern zu können. Den dritten Listenplatz nach Luksch und Stephan Schneider belegt die Krankenschwester Katharina Kary. Luksch: "Für uns ist die Neuwahl eine Chance, die wir sonst erst in fünf Jahren wieder gehabt hätten." Auch wenn coronabedingt in der Politik nicht allzu viel los war, so gab es im Team Kottingbrunn ein überparteiliches Zusammenhalten. Auch dass die Gemeinde nun den Weg zur Fair Trade Gemeinde eingeschlagen hat, ist für Luksch ein richtiger Weg. Aber: "Der Bürgermeister hat sich zwei Jahre lang nicht dazu bewegen lassen, ich habe es immer wieder angeregt. Und siehe da, zwei Tage vor Bekanntgabe der Neuwahl stampfte man dieses Projekt ohne die anderen zu fragen aus dem Boden." Nichts desto trotz wollen sich die Grünen an der nun ins Leben gerufenen Arbeitsgemeinschaft beteiligen.

Neue Chance für die Grünen

Jedenfalls ließen sich auch die Grünen nicht vom Bürgermeister die Wahlkampfzeit von sechs Wochen beschneiden und werben fleißig für ihre Anliegen. Mit im Rennen sind neben ÖVP und SPÖ auch die FPÖ, PRO Kottingbrunn, die 1. Bürgerliste Kottingbrunn und "Neues Kottingbrunn".

Kürzlich besuchten die Grünen auch die Vorstellung des Septembertheaters in Kottingbrunn:
Rechts Grünen-Obfrau von Kottingbrunn Gabriele Luksch, in der Mitte der Listenzweite Stephan Schneider und links Bezirksobfrau der Grünen LAbg. Helga Krismer

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen