Kritik am Gemeindebundpräsident Riedl zu seinen Aussagen betreffend der Aktion 20.000

Andreas Kollross

(AUSSENDUNG VON BGM. NABG. Andreas Kollross)- In seiner Funktion als kommunalpolitischer Sprecher der SPÖ im Parlament kritisiert Abgeordneter zum Nationalrat, Bürgermeister Andreas Kollross, die gestrigen Aussagen des Gemeindebundpräsidenten scharf: „Riedl agiert hier nicht als Sprecher der Gemeinden. Seine Aussagen zur Aktion 20.000 sind bestenfalls als Bewerbung zum Regierungssprecher zu werten, nachdem dieser bisher nur mit unglücklichen Auftritten aufgefallen ist.“

„Viele Maßnahmen könnten in den 2.100 Gemeinden Österreichs durch die Schaffung von zusätzlichen Arbeitsplätzen getroffen werden, für die jetzt oftmals weder Zeit noch Geld vorhanden ist. Dass ein Gemeindebundpräsident aus seiner parteipolitischen Brille heraus diese Möglichkeiten ignoriert, ist schade,“ sagt Kollross weiter.

Ebenfalls befremdend für Kollross ist: „Viele Bürgermeister, Amtsleiter, usw. haben in den vergangenen Wochen und Monaten Vorarbeiten für die in ihren Gemeinden und Städten beginnende Aktion 20.000 getroffen. Dass diese Aktion fast putschartig über Nacht nun ausgesetzt wird, ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht derer, die sich einen Arbeitsplatz erhofft haben, sondern auch für die Gemeinden selbst, die somit die letzten Wochen und Monate dank der Regierung umsonst gearbeitet haben. Das dieses einem Gemeindebundpräsidenten recht ist, spricht für sich.“

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