Bauen in Bad Vöslau
Protest gegen Bauwut: Fast 1000 Unterschriften im Vöslauer Rathaus deponiert

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BAD VÖSLAU. Am Mittwoch, dem 19. Dezember, deponierten VertreterInnen der politischen Oppositionsfraktionen von Bad Vöslau - Grüne, FPÖ, ÖVP und SPÖ - sowie die Sprecherin der fusionierten Bürgerinitiativen "Liste Bad Vöslau", Katarina Bachner, im Rathaus exakt 975 Unterschriften mit Stellungnahmen zum neuen Bebauungsplan in Bad Vöslau. Stoßrichtung der Kritik: Es wird zu viel und zu groß gebaut. Der neue Bebauungsplan müsse vor Beschlussfassung in seiner aktuellen Fassung öffentlich vorgestellt werden, auch im Bauland-Kerngebiet soll es eine Wohneinheitenbeschränkung geben. Weiters müssten viele formale Fehler ausgebessert werden. Die Opposition stellt in Aussicht, dem neuen Bebauungsplan die "Legitimität" zu versagen und stellen Konsequenzen in Aussicht, sollte er ohne weitere Änderungen in der vorliegenden Form beschlossen werden.
Besonders und neu betroffen von den Umwidmungen ist im übrigen Großau, wo es bereits eine Bürgerversammlung gab, weil auch dort großflächige Umwidmungen von Bauland-Agrar in Bauland-Wohnen vorgesehen sind. Den Großauer Protest koordiniert übrigens Georg Herzog vom Waldheurigen. "In Großau gibt es 180 Häuser, 120 davon habe ich beim Unterschriftensammeln erreicht. Insgesamt haben in Großau 150 Personen unsere Forderungen unterschrieben." Insgesamt wurden 975 Unterschriften gesammelt, "in nur neun Tagen!" bemerkt Katarina Bachner, Sprecherin der "Liste Bad Vöslau".
"Wir gehen davon aus, dass der Bürgermeister fast 1000 Unterschriften nicht ignorieren kann!", so Eva Mückstein, Stadträtin der Grünen, und ihre Mitstreiter von den anderen Fraktionen.
Zu den Kritikpunkten haben die Bezirksblätter bereits eine fachliche Stellungnahme bei Baustadtrat Harald Oissner (Liste Flammer) angefragt. Dieser antwortet prompt, dass er aufgrund eines Auslandsaufenthaltes erst in einigen Tagen näher auf die Forderungen eingehen kann.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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