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SPÖ Bad Vöslau zum neuen Billa-Projekt: "Nahversorgung langfristig sichern!"
- Dieser Entwurf wurde bei der Infoveranstaltung im Ex-Lagerhaus von den Firmen con.sens und kosaplaner öffentlich präsentiert. In Rot: das 1000 Quadratmeter-Verkaufslokal, rechts vorne der Kreisverkehr mit den Querungshilfen, jedoch ohne Schutzwege. Ganz rechts der Abbiegestreifen zum Bereich Veilchengasse/Viertelgraben.
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Nach gründlicher Prüfung aller Vor- und Nachteile des Projekts teilt die SPÖ Bad Vöslau eigenen Angaben zufolge die Bedenken in der Bevölkerung hinsichtlich der Entscheidung von Billa, die Filiale im Zentrum zu schließen.
BAD VÖSLAU. "Diese Entscheidung mag für viele unverständlich sein, doch als SPÖ haben wir keine Möglichkeit, Billa zur Beibehaltung der zentralen Filiale zu zwingen. Trotzdem sehen wir es als unsere Verantwortung, eine Lösung zu finden, die für alle Bürgerinnen und Bürger akzeptabel ist", heißt es in einer Aussendung. Die SPÖ sieht Für und Wider in dem Projekt.
- Gemeinderätin Manuela Wallner (SPÖ) macht sich Gedanken über den Erhalt der Nahversorgung im Zentrum von Bad Vöslau
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"Nahversorgung langfristig sichern"
Der Neubau am Gerichtsweg biete die Chance, die Nahversorgung in Bad Vöslau langfristig zu sichern und wertvolle Arbeitsplätze zu erhalten. In der Umgebung des neuen Standorts seien bereits viele Wohnungen entstanden und weitere seien geplant. Dies bedeute eine wesentliche Verbesserung der Versorgung für die zahlreichen neuen Anwohnerinnen und Anwohner in diesem Gebiet. Eines ist für die SPÖ aber auch fix: "Wir bedauern dennoch die Schließung der Filiale im Zentrum und arbeiten intensiv daran, eine ausgewogene Lösung zu finden, die die Interessen der gesamten Gemeinde berücksichtigt."
Gemeinderätin Manuela Wallner: “Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass die Versorgung im Stadtzentrum auch zukünftig sichergestellt bleibt. Der Dialog mit allen beteiligten Parteien ist uns dabei besonders wichtig, um eine tragfähige und faire Lösung für unsere Gemeinde zu finden.”
- Gemeinderat Thomas Szavinovszki (SPÖ) äußert sich zum geplanten Kreisverkehr
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Auch Für und Wider beim geplanten Kreisverkehr
Zum Thema geplanter Kreisverkehr äußert sich die SPÖ auf Nachfrage. Gemeinderat Thomas Sztavinovszki: "Die vorliegenden Pläne sind unseren Informationen zufolge nur Entwürfe. So wurde das auch bei der öffentlichen Veranstaltung im ehemaligen Lagerhaus seitens der Firmen con.sens und Kosaplaner kommuniziert. Grundsätzlich sind wir nicht gegen den Kreisverkehr, denn er bietet für die jetzigen und zukünftigen Bewohner des Bereiches Viertelgraben, wo noch mehr neue Wohnungen entstehen werden, eine bessere Zufahrtsmöglichkeit. Uns fehlt noch ein fixes Konzept für den Kreisverkehr, wie die Autos, Radfahrer und Fußgänger geführt werden sollen. Für uns hat die Sicherheit der Schulkinder in diesem Bereich oberste Priorität, und das muss unserer Meinung nach im Gemeinderat festgehalten werden, als Entscheidungsgrundlage für die kommende Verkehrsverhandlung. Da wird sich dann zeigen, wieviel der Stadtregierung und der Landesregierung die Sicherheit von Schulkindern gegen die Interessen eines Konzerns wert ist. Die entsprechende Gemeinderatssitzung wird im September sein."
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