Unsere Citys in des Teufels Küche

Konzerne haben meist ein Ziel: das möglichst große Geld zu machen. KonsumentInnen haben ein anderes Ziel: den kleinst möglichen Preis zu bezahlen. Zwischen diesen beiden Extremen kommen unsere Innenstadt-Geschäftsleute oft in des Teufels Küche.
Vom "großen Geld" können sie nur träumen, denn es geht bei ihnen meistens ums "Überleben". Den "kleinsten Preis" können sie selten bieten, weil sie ja schon im Einkauf ihrer kleinen Vorratsmengen kaum Rabatte bekommen.
Seit Jahrzehnten ist die Misere bekannt, doch der Teufel darf weiter sein Süppchen kochen. Er tut noch ein paar Gewürze hinzu names Bequemlichkeit (= Jagd nach Parkplätzen, kurzen Fußwegen), namens Bedürfnis nach riesiger Auswahl, namens Zeitknappheit. Das Süppchen sieht dann aus wie eine Shopping City, wie ein Paketdienst und eine Innenstadt mit verstaubten Auslagen. Ohne uns Konsumenten werden unsere Citys weiter veröden. Deshalb sollte jede Vereinigung örtlicher Geschäftsleute verstärkt die Konsumenten in Gegenstrategien einbinden.

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