Kottingbrunn vor der Neuwahl
Wer zieht ins Schloss?

Der Weg ins Kottingbrunn Schloss ist derzeit mit Wahlplakaten gespickt. Am 27. September wird die Gemeinderatswahl vom 26. Jänner 2020 wiederholt. Sechs Listen treten an.
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  • Der Weg ins Kottingbrunn Schloss ist derzeit mit Wahlplakaten gespickt. Am 27. September wird die Gemeinderatswahl vom 26. Jänner 2020 wiederholt. Sechs Listen treten an.
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KOTTINGBRUNN. Folgende Parteien und Listen treten zur Wahlwiederholung am 27. September an: 1. ÖVP,
2. FPÖ,
3. Grüne,
4. PRO Kottingbrunn,
5. SPÖ-Team Kieslich,
6. Erste Bürgerliste Kottingbrunn
7. Neues Kottingbrunn

Christian Macho (ÖVP): Unser Wahlziel ist, für die Bevölkerung weiterzuarbeiten und den Ort gemeinsam zu gestalten: Neugestaltung der Hauptstraße und des Ortszentrums rund um das Wasserschloss, mehr Kinderbetreuung und Modernisierung der Volksschule. Daneben wollen wir im Straßen- und Radwegebau, in Umwelt und Digitalisierung den eingeschlagenen Weg fortsetzen.

Klaus Windbüchler (PRO Kottingbrunn): Wir würden uns über ein drittes Mandat freuen. Viele Projekte sind schon in Planung - etwa die Sanierung der Hauptstraße und der Volksschule, die Neugestaltung der Freifläche auf dem ehemaligen 25er, ein durchgehendes Verkehrskonzept, Rad- und Wanderwege sollen auch überregional ersichtlich sein und wir wollen die Kleinregion und die Ortsgemeinschaft stärken. Persönlich würde ich mir eine Weiterführung der freundschaftlichen, lösungsorientierten Arbeit, speziell mit Bgm. Macho wünschen.

Marianne Marek (FPÖ):
Ich rechne mit einer niedrigeren Wahlbeteiligung als im Jänner, da viele Bürger sehr verärgert auf die Tatsache reagiert haben, nochmals zur Urne schreiten zu müssen. Ich gehe weiter davon aus, dass sich im Großen und Ganzen nicht viel ändern wird. Mein Ziel ist es, mein Mandat im Gemeinderat zu halten und weiter für die Bürger von Kottingbrunn arbeiten zu dürfen.

Gabriele Luksch (Grüne):
Unser Wahlziel ist es unsere Mandate um mindestens 1-2 zu erhöhen und die Absolute der ÖVP zu verhindern. Unsere Anliegen sind es das neue geplante Ortszentrum grüner zu gestalten und eine aktive Begegnungszone für alle Kottingbrunner Bürger und Bürgerinnen zu schaffen. Der Durchgangsverkehr in Kottingbrunn soll reduziert werden, ein gutes befahrbares Radwegnetz wäre wichtig, um die CO2 Belastung im Ort zu verringern.

Andreas Kieslich (SPÖ - Team Kieslich):
Wir wollen für die Sorgen und Anliegen der Kottingbrunner Menschen eine - ich betone - "laute" Stimme im Gemeinderat sein! Unser Programm wurde in Gesprächen mit der Bevölkerung erarbeitet. Eines der drängendsten Probleme ist die Bekämpfung des Vandalismus. Beim "roten Sturm" am 25.9. kann man um 17 Uhr im Schlosshof weitere Gespräche führen.

Helmuth Himmer (1. Bürgerliste für Kottingbrunn): Wir werden weiterhin die Interessen der Bevölkerung vertreten, egal wie viele Mandate wir im Gemeinderat haben werden. Unser Ziel ist ein leistbares Leben und ein soziales liebenswertes Miteinander. Ich mache mir Sorgen um die Gemeindefinanzen. Inkl. der Haftungen über die Marktgemeinde Kottingbrunn GmbH hat die Gemeinde eine Schuldenlast von ca. € 5.153.300. Dafür müssen letztendlich die Bürger gerade stehen. Da könnten empfindliche Erhöhungen bei diversen Abgaben drohen.

Wolfgang Muhsger (Neues Kottingbrunn):
Wir wollen im Gemeinderat so vertreten sein, dass wir mitgestalten können - im Sinn einer transparenten Gemeindepolitik. Für die Wahl haben wir in jedem Sprengel einen Wahlbeobachter im Einsatz, der alle Vorgänge dokumentiert. Ich trete unter anderem dafür ein, dass die Parkplatzfrage bei Großveranstaltungen im Zentrum gelöst wird. Einen Polit-Talk live vor Ort am Firmengelände Handelsweg 10 bietet OVJ am 25. 9. ab 16 Uhr.

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