Gemeinderatswahl 2020
Wo es am Sonntag besonders heiß hergehen könnte

Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner bei der Präsentation des Bildungscampus Baden
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  • Badens Bürgermeister Stefan Szirucsek mit Landeshauptfrau Mikl-Leitner bei der Präsentation des Bildungscampus Baden
  • Foto: Pressestelle Baden
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BEZIRK BADEN. In Bad Vöslau steht eine Langzeit-Absolute am Spiel, in Baden eine Dreier-Regierung und in Alland ein Bürgermeister-Job.

Ein Blick nach Baden

Für den amtierenden Bürgermeister Stefan Szirucsek ist es die erste Gemeinderatswahl, die er selber schlagen muss.
Sein Vorgänger Kurt Staska erreichte 2015 noch 15 Mandate und bildete eine Koalition aus ÖVP, Grünen und Neos, um bei haarigen Beschlüssen eine 21:20-Mehrheit sicherzustellen. Diese schwarz-grün-pinke Koalition war unter Dauerbeschuss der Bürgerliste "wir badener", mit 10 Mandaten die zweitstärkste Fraktion. "Diese schwarz/grün/pinke Stadtregierung hat den Badener Steuerzahler durch diverse Postenschacher 500.000 Euro gekostet!" kritisiert Listen-Chef Jowi Trenner zuletzt. Die Angriffe von "wir badener" richten sich besonders gegen die Vizebürgermeisterin der Grünen, Helga Krismer.
Die SPÖ (Slogan: Positiv für Baden) hielt 8, die Grünen (Alles für Klima und Jugend) 5, die FPÖ 2 und Neos 1 Mandat. Die ÖVP setzt auf neue Großprojekte (Bildungscampus, Martinekkaserne)

Ein Blick nach Bad Vöslau

In Bad Vöslau dreht sich alles um die Frage: Schafft die Liste Flammer nach 35 Jahren Alleinregierung erneut die absolute Mehrheit? Oder muss sie sich danach - ganz ungewohnt - einen Koalitionspartner suchen? Oder übernimmt überhaupt eine andere Partei das Ruder? Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Oppositionsparteien Grüne, FPÖ, ÖVP und SPÖ bekundeten vor allem die Grünen Bereitschaft zur Führungsverantwortung. Unsere Redaktion erreichte eine Flut an Leserbriefen aus Bürgerinitiativen, die sich in den letzten Jahren gegen Bauprojekte gebildet hatten (Online nachzulesen). Am Samstag protestierte der Stadtmusiker Erwin Holub gegen den geplanten Parkdeck-Bau im Schlosspark. Er sang gemeinsam mit einem "Gefangenenchor" aus allen Oppositionsparteien eine Arie aus Nabucco mit neuem Text. Die "Titelverteidiger" von der Liste Flammer waren im Flashmob unterwegs. Mit Trommelwirbel und "Auf geht's"-Song zogen sie ihre Spur vom Tremelhof über Merkur bis Altstoffsammelzentrum. Bürgermeister Christoph Prinz will mit seinem Team gerne fünf Jahre weitermachen, den Wahlkampf selbst bezeichnet er als "sportlich aber fair", während sich seine Herausforderin von den Grünen, Dr.in Eva Mückstein, durch "viel positive Resonanz" aus der Bevölkerung motiviert. Als neue Liste treten die Neos an. Derzeitiger Mandatsstand: 19 Liste Flammer, 6 Grüne, 5 FPÖ, 4 ÖVP, 3 SPÖ.

Ein Blick nach Alland

In Alland hält die regierende ÖVP mit 11 Mandaten nur knapp drei mehr als ihr "Verfolger" - die SPÖ/UBA (SPÖ mit Unabhängigen). Bürgermeister Ludwig Köck (ÖVP) würde gerne weiter Ortschef bleiben. Doch ob er's wird, ist trotz Vorzugsstimmenkampagne (alphabetische Reihung) fraglich. Offen ist, ob ihn seine eigenen Parteifreunde wieder zum Bürgermeister wählen würden. Denn eine gute Vorzugsstimmenzahl garantiert laut VP-Aussendungen nur einen Platz im Gemeinderat. Klaus Perl von SPÖ/UBA sieht VP-interne "Uneinigkeiten".

Talschluss
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