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Damals & Heute - Die römisch-katholische Pfarrkirche Tribuswinkel hl. Wolfgang 1732 bis 2021

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Damals & Heute - Die römisch-katholische Pfarrkirche Tribuswinkel hl. Wolfgang 1732 bis 2021

Die römisch-katholische Pfarrkirche Tribuswinkel in Tribuswinkel, ein Ortsteil von Traiskirchen im Bezirk Baden in Niederösterreich steht unter dem Patrozinium des heiligen Wolfgang. Die Pfarre Tribuswinkel gehört zum Dekanat Baden im Vikariat Unter dem Wienerwald der Erzdiözese Wien. Das Bauwerk steht unter Denkmalschutz.
Der Ort wurde 1136 mit Jubort de Tribanswinchele zum ersten Mal urkundlich in der Gründungsurkunde des Stifts Heiligenkreuz genannt. Die Tribuswinkler waren Ministeriale der Babenberger und erloschen nach 1329 mit Wichard de Tribanswinchel. Wolfgang von Winden erwarb 1359 das Dorf, ließ 1365 eine kleine gotische Kirche errichten und gründete 1368 die Pfarre Tribuswinkel. 1531 kam der Ort in den Besitz der Starhemberg, die bis heute das Patronat ausüben. 1587 erwarb der reiche Wiener Handelsherr Georg Federl die Herrschaft und trat mit allen Untertanen zum Protestantismus über. Die Pfarre war ein wichtiger Mittelpunkt protestantischen Lebens im Viertel unter dem Wienerwald. Viele angesehene Protestanten ließen sich hier bestatten, davon zeugen noch etliche Grabplatten an der Kirchenaußenmauer. Im Jahr 1640 musste der letzte evangelische Prediger die Pfarre verlassen.

1700/01 zerstörte ein Brand Kirche und Pfarrhof, 1730 bis 1732 ließ Guido von Starhemberg die Kirche nach Plänen des Hofarchitekten Anton Erhard Martinelli erbauen. Nach einem Brand 1877 wurde der barocke Turmhelm durch einen Pyramidenhelm ersetzt.
Die Pfarrkirche liegt im Westen des dreieckigen Dorfangers, auf einem erhöhten Platz, dem 1816 aufgelassenen ehemaligen Friedhof.

Die Kirche ist eine barocke Saalkirche mit eingezogenem Westchor und in Längsachse angebauter Sakristei. Der fast quadratische Zentralraum ist mit einem querrechteckigen Platzlgewölbe überwölbt. Die Ecken sind abgerundet und mit Pilastern gerahmt, darüber ist ein profiliertes Gebälk. Das Emporenjoch ist schmäler als das Langhaus, sodass der Stiegenaufgang und ein Nebenraum noch Platz hat. Eine Stichkappentonne trägt die Orgelempore. Der querrechteckige Chor ist ebenfalls platzlgewölbt, in den Ecken stehen Pilaster, zwischen denen vorgestellte Säulen aus Stuckmarmor einen Dreiecksgiebel tragen. Darüber ist das Auge Gottes in Wolken mit Putti und goldenen Strahlen. 1999 bis 2002 wurde die Kirche durchgeschnitten und gegen Feuchtigkeit isoliert, das Dach wurde erneuert und die Inneneinrichtung restauriert. 2003 wurde die Fassade saniert und der Kirchenplatz neu gestaltet.

Archiv: Robert Rieger
Quelle: Wikipedia
Fotos: Robert Rieger Photography
© Circus & Entertainment Pics by Robert Rieger

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