Corona 2020
Eigenverantwortung der Menschen

Seit Frühjahr 2020 dreht sich fast alles um "Corona". Täglich überschlagen sich weltweit die Meldungen. Viele Menschen sind wegen der kontroversen öffentlichen Diskussionen verunsichert.
Je länger die Diskussion dauert, umso merkwürdiger werden die Schlussfolgerungen am Ende.
Die Fronten verhärten immer mehr und die Verschwörungstheoretiker treten immer mehr in den Vordergrund und tragen so noch mehr zur Verwirrung bei.

Betrachtet man die letzten Monate einmal ganz nüchtern und besinnt sich darauf, was man selbst wirklich tun kann, um eine Infizierung zu vermeiden, dann wird es doch ganz klar wie man sich verhalten muss.

Der Virus lebt von Kontakten. Also sollte sich jeder Einzelne von uns so verhalten, dass er möglichst wenig Kontakte hat. Ist uns das einmal klar, dann bin ich bei den von Anfang an geltenden Verhaltens- und Hygieneregeln:

  • Menschenmengen meiden!
  • Abstand halten!
  • Wo der Abstand nicht eingehalten wird den Mund- und Nasenschutz (Maske) tragen!
  • Hände waschen (mind. 30 Sekunden gründlich mit Seife waschen) oder desinfizieren!

Diese Regeln könnte man, wenn man die Eigenverantwortung der Menschen bemüht, auch ohne spezielle Verbote befolgen.

Wenn da nicht der Mensch wäre, der sich oft selbst am meisten im Weg steht und schadet.
Im Finden von Ausreden und Erklärungen warum man was doch nicht einhalten muss, sind wir ganz groß. Auch beim finden von rechtlichen Unkorrektheiten sind wir ganz stark.
Warum aber bündeln wir diese Kraft nicht zum Entwickeln von neuen "Methoden", wie wir trotz des Virus verschiedene Dinge realisieren können, ohne ein unnötig hohes Risiko einzugehen?
Letztendlich kommen wir, wegen der Unvernunft einiger weniger Einzelner, nicht um Verbote herum. Leiden müssen wir dann alle darunter, obwohl einige Vernünftige vielleicht eine gute Idee hätten, wie man trotz der Gefahr des Virus einiges realisieren könnte.

Die Politiker haben aus anfänglichen Verboten, oft aus rein wirtschaftlichen Gründen, Empfehlungen gemacht. So haben sie auf die weiter bestehende Gefahr hingewiesen ohne die Wirtschaft direkt zu schädigen. Auch diese Strategie fällt uns jetzt auf die Füße. Dem einen Land früher und dem anderen Land etwas später.

Was aber für jeden einzelnen von uns bleibt sind die o.g. Verhaltens- und Hygieneregeln.
Wir haben es eigentlich selbst in der Hand, wie sich der Virus verbreitet und auswirkt.

Um auch einmal ein praktisches Beispiel zu nennen. Es gibt einen Arzt, der sich Gedanken gemacht hat, wie er zukünftig mit seinen Patienten die zur Ordination kommen verfährt. Bei vielen Ärzten bekommt man einen Termin und steht dann vor dem Haus in einer Warteschlange. Dieser Arzt arbeitet mit einem sogenannten "Wartezimmerradio". Er hat sich für rund 50€ einen Sender gekauft und diesen mit der eigenen Telefonanlage verbunden. Jetzt können die Patienten im eigenen Auto warten, stellen den entsprechenden Sender ein, hören Musik, bis Sie im Radio aufgerufen werden (natürlich anonym). Das Ganze findet man im Internet.

Auch bei der Problematik mit den Schulen, sollten wir überlegen, ob es nicht generell sinnvoll wäre, viel kleinere Klassen zu schaffen. Natürlich braucht man dafür mehr Schulräume und mehr Lehrer. Aber wäre das nicht auch ohne Corona anstrebenswert?

Was spricht eigentlich dagegen, notgedrungen ein Schuljahr für alle ausfallen zu lassen? Dadurch werden die Schüler nicht dümmer, die Schere zwischen den Schülern wird nicht größer. Man könnte die Schulen entsprechend den aktuellen Erfordernissen und Möglichkeiten weiter öffnen, konzentriert sich aber eher auf eine Art Betreuung, um so den Eltern den Gang in die Arbeit zu ermöglichen. In der Schule könnte man dann einmal genau den Unterricht machen, den man sonst nicht machen kann. Man geht mehr ins Freie und erklärt den Schülern bei einem Spaziergang z,B. die Natur. Man kann mehr basteln, Kochen, oder andere praktische Dinge machen. Auch einfach nur spielen, Geschichten erzählen, usw. wäre möglich.

Wir sollten uns viel mehr auf die ganz praktischen Dinge konzentrieren und nicht nur Grundsatzdiskussionen führen. Wir müssen uns mehr den Lösungen und nicht den Verboten zuwenden.

Die Zeiten sind für alle schwer, wir sollten aber trotzdem mehr um Lösungen und nicht nur um rechtlich korrekte Verbote kümmern. Verbote sind dort notwendig, wo eben genau die Eigenverantwortung des Menschen versagt! Dann kann es aber nicht sein, dass die notwendigen Verbote, wegen rechtlich nicht ganz korrekter Formulierungen, wieder aufgehoben werden.

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