Ruine Starhemberg

Die Burgruine Starhemberg liegt im Piestingtal (Bez. Wr. Neustadt) in NÖ auf einem Hügel unweit von Dreistetten.

Mit dem oberösterreichischen Adelsgeschlecht Starhemberg hat diese Burg nichts zu tun.
Sie wurde von Markgraf Otakar III von Steiermark zwischen 1140 und 1145 erbaut.
Im 13. Jahrhundert zählte Starhemberg zu den bedeutendsten Burgen Niederösterreichs.
1482 wurde die Burg von Matthius Corvinus eingenommen. Der ungarische König war ein ganz schön gieriger Kerl. Er hat sich damals so ziemlich alle Burgen unter den Nagel gerissen.
1683 bot sie der Bevölkerung Schutz vor den Türken.
Zur Ruine wurde die Starhemberg, wie auch viele anderen Bauwerke, weil die Reichen schon damals ganz schön knausrig waren. Damit Sie dem Finanzler keine Dachsteuer blechen mussten, ließen die Grafen um 1800 die Fensterstöcke und Türen herausbrechen und das Dach abdecken.
Der örtlicher "Burgverein" bemüht sich um die Sanierung der Burgruine.

Seit 2007 ist sie aus Sicherheitsgründen für Besucher gesperrt.

Meine Freunde und ich hatten noch Glück. Wir konnten als Jugendliche noch ein paar Zeltlager auf der Ruine verbringen.

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