Stürmergott dringend gesucht

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PFAFFSTÄTTEN. Seit drei Jahren ist Michael Hardt Obmann des 1. SC Pfaffstätten. Im Interview spricht der ehemalige Top-Stürmer über seine Motive, sich diese freiwillige Arbeit anzutun.

BEZIRKSBLÄTTER: Ja, warum tut man sich neben einer Fulltime-Berufstätigkeit ehrenamtliche Vereinsarbeit an?
MICHAEL HARDT: Der Verein war damals am Totpunkt und nach etlichen Verhandlungen habe ich mich überzeugen lassen. Ich war motiviert, den Verein in eine bessere Zukunft zu führen.

Was ist dann passiert?
In guter Zusammenarbeit mit der Gemeinde unter Bürgermeister Christoph Kainz und mit Hilfe von Förderungen durch das Land haben wir das Vereinshaus und den Sport- und Trainingsplatz saniert. Als Highlight haben wir 2016/2017 auch noch eine Flutlichtanlage bekommen.

Welche Schwerpunkte gibt es?
Das Hauptaugenmerk liegt auf der Jugendarbeit. Immerhin betreuen wir aktuell 96 Kinder in acht verschiedenen Jugendmannschaften. Dazu gibt es eine Kampfmannschaft, die derzeit im vorderen Drittel der 2. Klasse Triestingtal mitspielt und mit der wir nächstes Jahr den Meistertitel anpeilen wollen. Wir haben heuer erst einmal verloren - 0:1 gegen den Tabellenführer Leobersdorf.

Haben Sie so was wie einen Stürmergott?
(lacht) Unser neuer Trainer Christian Brosnik hat schon einiges bewegt, das Team neu geformt, aber einen Stürmergott suchen wir noch immer dringendst.

Wie viel Zeit verbringen Sie als Obmann hier am Platz?

Man kann schon sagen, täglich. Jedes Wochenende ist Spielbetrieb und zwischendurch Training, und auch sonst ist vieles zu tun. Wir sind insgesamt vom Vorstand her gut 12 Leute, die hier ehrenamtlich ihre Freizeit investieren. Jetzt gerade stecken wir in der Vorbereitung eines großen U11-Turniers am 25. Mai.
(Interview: Gabriela Stockmann)

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