Nachhaltig wirtschaften:
Vöslauer seit heuer CO2-neutral

Das Projekt „Sichere Wasserversorgung in lokalen Gemeinschaften in Ruanda“, „Borehole Project, Rwanda“, nach Gold Standard® zertifiziert, restauriert, repariert und hält bestehende Bohrlöcher in Stand, um ruandische Gemeinden mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.
  • Das Projekt „Sichere Wasserversorgung in lokalen Gemeinschaften in Ruanda“, „Borehole Project, Rwanda“, nach Gold Standard® zertifiziert, restauriert, repariert und hält bestehende Bohrlöcher in Stand, um ruandische Gemeinden mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.
  • Foto: Vöslauer
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Seit heuer - fünf Jahre früher als geplant - arbeitet der Mineralwasserproduzent Vöslauer CO2-neutral. Das gesamte PET-Sortiment wird aus 100 % recycletem PET hergestellt. Emissionen, die noch verbleiben, werden durch die Unterstützung von ausgewählten Klimaschutzprojekten kompensiert.

BAD VÖSLAU. „Wir bei Vöslauer setzen uns seit rund 15 Jahren mit Themen rund um Nachhaltigkeit und umwelt- sowie ressourcenschonender Produktion auseinander. Einmal mehr freut es uns daher schon heuer, fünf Jahre früher als geplant, zwei unserer wesentlichsten Nachhaltigkeitsziele zu realisieren: Wir schaffen 100 % rePET (recyceltes PET) auf unser gesamtes PET-Sortiment und produzieren CO2-neutral. Denn wir sind überzeugt davon, dass wir als Unternehmen Teil der Lösung sein müssen, um nachhaltige Entwicklung auf allen Ebenen voranzutreiben“, erklärt Birgit Aichinger, Vöslauer Geschäftsführerin.

Was bedeutet CO2-neutral?

CO2-neutral wirtschaften bedeutet für Vöslauer, alle CO2-Emissionen zu erfassen, um sie kontinuierlich zu reduzieren, zu vermeiden oder zu kompensieren. „Das ist uns bisher schon ganz gut gelungen, denn wir haben durch unsere zahlreichen Maßnahmen im Zeitraum von 2006 bis 2018 unsere CO2-Emissionen um mehr als die Hälfte verringert. So wurde etwa der CO2-Rucksack unserer Produkte von 197g auf 90g pro abgefüllter Flasche reduziert. Wesentlicher Teil dieses Erfolgs war unter anderem der anteilige Einsatz von Recyclingmaterial bei unseren PET-Flaschen“, sagt Vöslauer Geschäftsführer Herbert Schlossnikl.

Mit 2020 als gesamtes Unternehmen CO2-neutral

Vöslauer arbeitet CO2-neutral, das bedeutet, der Ausstoß an Treibhausgasen wurde soweit wie möglich reduziert und die verbleibenden Emissionen durch die Unterstützung ausgewählter Klimaschutzprojekte kompensiert. „Wir haben uns ganz bewusst für Wasser-Projekte entschieden, denn damit fördern wir einerseits den Zugang zu sauberem Trinkwasser und setzen andererseits auf die Zukunft von erneuerbaren Energien als Basis für nachhaltiges Wachstum durch Wasserkraft-Projekte. Wasser ist nicht nur Mittelpunkt unseres Tuns, sondern auch die Grundlage allen Lebens, daher ist es uns ein Herzensanliegen, besonders hier einen Beitrag zu leisten“, betont Aichinger. Schlossnikl ergänzt: „Wir haben bei der Auswahl der Projekte besonders darauf geachtet, dass sie nach ökologischen und sozialen Kriterien hochwertig gestaltet sind und zu uns als Unternehmen passen.“

Klimaschutzprojekte im Überblick

Safe Community Water Supply Rwanda: Das Projekt „Sichere Wasserversorgung in lokalen Gemeinschaften in Ruanda“, „Borehole Project, Rwanda“, nach Gold Standard® zertifiziert, restauriert, repariert und hält bestehende Bohrlöcher in Stand, um ruandische Gemeinden mit sauberem Trinkwasser zu versorgen.

Guacamaya Samall Scale Hydropower: Dieses Projekt, ebenfalls nach Gold Standard® zertifiziert, unterstützt die Entwicklung kleiner Laufwasserkraftwerke in Mittelamerika, die vollkommen selbstständig von den Kommunen betrieben werden können.

Das Projekt „Musi River Hydro“, „Musi Laufwasserkraft, Indonesien“, nach VCS (Verified Carbon Standard) und Social Carbon® zertifiziert, nutzt einen natürlichen Höhenunterschied und erzeugt ohne Staudamm für die Insel Sumatra Strom aus Wasserkraft mit geringstmöglichen Eingriffen in die natürliche Umgebung.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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