26.10.2016, 20:02 Uhr

5 Tipps gegen Müdigkeit

Baden: Baden bei Wien | Müdigkeit schlägt oft unvorbereitet zu. Insbesondere nach dem Mittagessen beschleicht uns nicht selten eine hinterhältige Müdigkeit, die unseren Kopf magnetisch auf den Schreibtisch zieht. Doch was können wir tun, um diesen wahrlich qualvollen Momenten zu entkommen und fit durch den Tag zu gehen? Neben der naheliegenden Antwort ‚mehr schlafen‘ hält die Wissenschaft interessante Vorschläge bereit, wie wir bei gleichbleibender Schlafmenge trotzdem fit durch den Tag kommen.

1. Hände weg vom Handy (zumindest nachts):

In einer im Fachmagazin Organizational Behavior and Human Decision Processes veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Menschen, die ihr Smartphone nach 21 Uhr dienstlich verwenden, am nächsten Tag müder und weniger belastbar sind, als Personen, die zu später Stunde ihr Handy beiseitelegen. Erklärt wird dies dadurch, dass es uns schwerer fällt, zu Ruhe zu kommen und erholsam zu schlafen, wenn wir uns kurz vor dem Zubettgehen noch mit Inhalten aus der Arbeit beschäftigen.

2. Viel trinken:
Müdigkeit kann auch Folge einer schlechten Durchblutung des Gehirns sein. Wenn wir zu wenig trinken, wird unser Blut dickflüssiger. Je dickflüssiger unser Blut ist, desto weniger Blut strömt ins Gehirn, das Gefühl von Müdigkeit ist die Konsequenz. Je nach Körpergröße sollten Sie circa 2 Liter pro Tag trinken. Tipp: Eine Flasche Mineralwasser auf dem Schreibtisch erinnert Sie stets daran zu trinken.

3. Kein Alkohol zu später Stunde:

Nicht wenige Menschen berichten davon, durch Alkohol müde zu werden. Zwar kann Alkohol durchaus Müdigkeit hervorrufen und beim Einschlafen helfen, die Schlafqualität leidet indes unter Alkoholkonsum vor dem Einschlafen. Wenn Alkohol abgebaut wird, wird Adrenalin produziert. Die Folge ist entweder unruhiger Schlaf oder gar Erwachen.

4. Fettarm essen:
Je fettiger eine Person isst, desto größer sind ihre Schlafstörungen. Dies ist das Ergebnis einer im Jahr 2010 im Fachmagazin Sleep Medicine veröffentlichten Studie. Außerdem konnte die Studie zeigen, dass nicht nur eine geringere Schlafqualität, sondern auch das Gefühl von Tagesmüdigkeit Folgen von Fettkonsum sind. Nicht nur Ihre Figur, sondern auch Ihr Schlaf profitiert demnach von einer wenig fettreichen Ernährung.

5. Das Gehirn fit halten:
Um im digitalen Zeitalter nicht in der Informationsflut unterzugehen, muss unser Gehirn entscheiden, welche Informationen wichtig sind und welche es getrost ignorieren kann. Je mehr Informationen zu verarbeiten sind, desto angestrengter ist unser Gehirn, das Gefühl von Erschöpfung setzt ein.

Die effektivste Möglichkeit das Gehirn fit zu halten (abgesehen natürlich von Schlaf) ist personalisiertes Gehirntraining, welches insbesondere das Arbeitsgedächtnis stärkt, das für die Informationsverarbeitung unseres Gehirns verantwortlich ist. Je stärker das Arbeitsgedächtnis ist, desto weniger ermüdend wirkt sich die tägliche Informationsflut aus.

Quelle NeuroNation
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Ferdinand Reindl aus Braunau | 26.10.2016 | 23:20   Melden
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Harald Schober aus Weiz | 27.10.2016 | 20:07   Melden
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