08.09.2014, 15:47 Uhr

Auslandsösterreicher des Jahres in Baden gewählt

(Foto: kollerics)
In Baden ist am 6. September 2014 der Auslandsösterreicher des Jahres gewählt worden. Einige Tage zuvor begrüßte Bürgermeister KommRat Kurt Staska im Zuge einer Pressekonferenz im Rathaus das Präsidium des Auslandsösterreicher-Weltbundes.

Die Auszeichnung ging an den in den USA tätigen Biochemiker Norbert Bischofberger, der unter anderem das Grippemedikament Tamiflu entwickelte.
Fast 500.000 Menschen mit österreichischem Pass leben über die ganze Welt verstreut, dazu kommt eine Million mit österreichischer Abstammung. Für die vielen Vereine und Verbände der im Ausland lebenden Österreicher stellt der Auslandsösterreicher-Weltbund einen Dachverband dar. Jährlich organisiert er ein Treffen in Österreich, heuer fand es in Baden statt. Gut 400 Menschen waren dabei.

Höhepunkt des Treffens war die Verleihung des Preises „Auslandsösterreicher des Jahres“.

Foto Tagung: Landeshauptmann Erwin Pröll und Außenminister Sebastian Kurz (beide ÖVP) übergaben heuer die Auszeichnung. Preisträger ist der in Vorarlberg gebürtige Biochemiker Norbert Bischofberger. Der 60-Jährige ist seit 1990 bei Gilead Sciences in Foster City in Kalifornien, einem Unternehmen, das sich mit der Entwicklung von Medikamenten gegen virale Erkrankungen beschäftigt. Unter seiner Führung hat sich das das damalige Start-up-Unternehmen mit 20 Mitarbeitern zum Konzern mit 7.000 Mitarbeitern entwickelt.

„Ein Weltstar der Pharmaindustrie“

Bischofberger sei ein „Weltstar der Pharmaindustrie“ und „ein Vorbild für Wissenschaftler auf der ganzen Welt“, sagte der Präsident des Auslandsösterreicher-Weltbundes Gustav Chlestil bei der Verleihung. Der Biochemiker aus Vorarlberg entwickelte unter anderem ein Medikament gegen Hepatitis C und das Grippetherapeutikum Tamiflu.

Der Geehrte bedankte sich für die Auszeichnung, die für ihn „eine große Ehre“ sei: „Österreich ist ein tolles Land mit einer langen und reichen Geschichte, viele Österreicher beeinflussen weit über die Grenzen unseres Landes das Weltgeschehen.“

Weitere Infos: http://www.weltbund.at/
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